Der Stadtwald wird zur Kinderstube: Bald werden viele Tierkinder geboren

Forstamt bittet alle Waldbesucher/innen, Rücksicht auf die Natur zu nehmen und auf den beschilderten Wegen zu bleiben

Das schöne Wetter und die vielseitigen Möglichkeiten, sich zu bewegen, Sport zu treiben und den Frühling zu genießen, locken jetzt viele Menschen in den Stadtwald. Zudem ist er weitläufig genug, so dass die geltenden Kontaktsperren eingehalten werden können. Jedoch ist auch im Stadtwald gegenseitige Rücksichtnahme notwendig. Gerade jetzt ist es wichtig, die Belange der Tier- und Pflanzenwelt zu respektieren.

Mit dem Frühling beginnt auch im Stadtwald die Zeit von Brut und Aufzucht. Vögel und Wildtiere bauen Nester, bringen ihre Jungen zur Welt und sind besonders störempfindlich. Wildtiere meiden tagsüber die ihnen vertrauten beunruhigten Wege und ziehen sich in entlegene Waldbereiche zurück, Vögel bauen ihre Nester abseits stark frequentierter Wege. Gezwungenermaßen haben viele Wildtiere gelernt, ihren Lebensraum mit dem Menschen zu teilen.

Nach Beobachtung des Forstamtes haben aber nicht alle Menschen, die zur Zeit den Wald besuchen, gelernt, sich in diesem Ökosystem, das zugleich Lebensraum der Tiere und Erholungsort der Menschen ist, respektvoll zu verhalten. Darum möchte das Amt vor Ostern an grundlegende Verhaltensregeln erinnern:

Waldbesucher/innen sollen die ausgewiesenen Wanderwege nicht verlassen und gerade schmale Wanderwege nicht mit Fahrrädern befahren. Wege unter zwei Metern Breite, die nicht als Mountainbike-Singletrail ausgeschildert sind, sind für Fahrräder gesperrt.

Wer einen Waldweg kurz verlässt, etwa um mit Kindern die kleinen Waldgeheimnisse zu entdecken, sollte dies nur im sehr stadtnahen Wald tun – und ausschließlich zu Fuß. Je weiter entfernt er von der Stadt ist, desto sicherer ist der Wald ein Rückzugsort für Wildtiere, die hier Ruhe suchen und Ruhe brauchen.

Außerdem beobachten Mitarbeitende des Forstamtes aktuell immer wieder, dass Unbekannte sowohl stadtnah als auch an entlegenen Stellen illegale Mountainbike-Wege und „Abstecher“ anlegen. Das ist verboten. Das Forstamt baut solche Wege zurück und macht sie unbefahrbar. Wer eigenhändig illegale Strecken anlegt, schadet den Natursportler/innen, die sich in Vereinen ehrenamtlich engagieren.

Das Angebot legaler Downhill-Strecken (in Trägerschaft des Mountainbikevereins) und das Netz ausgewiesener Mountainbike-Strecken, inklusive schmaler Singletrails, im Stadtwald ist groß. Selbst überregional sucht es seines Gleichen. Die Downhill-Strecken werden  vom Mountainbikeverein in gutem Zustand unterhalten, die Schwierigkeit einzelner Sektionen ist gekennzeichnet, Rettungspunkte sind ausgeschildert. Auf den gestatteten Downhill-Strecken ist das Unfallrisiko kalkulierbar, abseits der Wege nicht. Auch der Mountainbikeverein Freiburg appelliert daher an alle Nutzerinnen und Nutzer, nichts zu riskieren, Rücksicht auf andere zu nehmen und nur auf ausgewiesenen Wegen zu fahren.

Veröffentlicht am 08. April 2020

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Im Rahmen des Hausrechts des Fortamtes ist das Tragen einer Gesichtsmaske für Besuchende obligatorisch! Am Empfang steht Desinfektionsmittel, das ebenfalls genutzt werden soll.

Bei speziellen Anliegen, deretwegen Mitarbeitende persönlich aufgesucht werden, muss zudem wegen des noch bestehenden Schichtbetriebes darauf verwiesen werden, dass mit den entsprechenden Mitarbeitenden zwingend Termine vereinbart werden müssen. Während des Besuches gilt dann ebenfalls die Gesichtsmaskenpflicht.