Entscheidung des Gemeinderats

Freiburg setzt auf vegetarisches Essen in Grundschulen und Kitas

Kita-Kinder beim Essen
Gemeinsam essen in Kita und Grundschule fördert auch das Gemeinschaftsgefühl (Foto: iStock, oksix)

Bisher gab es in den städtischen Grundschulen und Kitas jeweils zwei Mittagsgerichte zur Wahl, Eltern konnten für ihre Kinder zwischen Essen mit Fleisch/Fisch und einer vegetarischen Variante wählen. Gestern hat der Gemeinderat beschlossen, ab dem Schuljahr 2023/2024 nur noch ein vegetarisches Menü anzubieten. Hintergrund für diese Entscheidung ist der inflationsbedingte Anstieg der Preise rund um die Essensabwicklung.

Die Stadt möchte den Schülerinnen und Schülern weiterhin ein qualitativ hochwertiges Essen anbieten. Damit die Kosten für das Schulessen nicht noch weiter steigen, muss daher an anderen Stellschrauben gedreht werden. Durch die Ausgabe nur noch einer Menülinie sinkt der Verwaltungsaufwand und der Aufwand bei der Essensausgabe, wodurch Kosten eingespart werden. Da die Schnittmenge verschiedener Ernährungsgewohnheiten ein vegetarisches Angebot ist, soll zukünftig die Menülinie vegetarisch sein.

Worum es bei der Entscheidung nicht geht, ist Fleisch in Schulen und Kitas zu verbieten. Kinder können selbstverständlich weiterhin Wurstbrote mitbringen - auch bei Schulfesten können weiterhin Würstchen gegrillt werden.

Schulleitungen und Kitaleitungen wurden frühzeitig über das neue Konzept informiert und haben Unterstützung signalisiert. Ebenso wurde der Gesamtelternbeirat informiert.

Veröffentlicht am 19. Oktober 2022