Pressemitteilung vom 25. November 2022

Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe, Cities for Life – Cities against the Death Penalty

  • Weltweiter Aktionstag am Mittwoch, 30. November
  • Informationsstand auf dem Platz der Alten Synagoge

Noch immer wird die Todesstrafe in 55 Staaten praktiziert. Auf Initiative der Freiburger Hochschulgruppe von Amnesty International hat der Gemeinderat 2013 beschlossen, dass sich die Stadt Freiburg der internationalen Städtekampagne Cities for Life – Cities against the Death Penalty (Städte für das Leben –Städte gegen die Todesstrafe) anschließt. Seit 2014 beteiligt sich die Stadt deshalb mit besonderen Aktionen am jährlichen internationalen Aktionstag, dem 30. November.

Auf dem Platz der Alten Synagoge ist den ganzen Tag über ein Informationsstand zu Cities for Life mit aktuellen Zahlen und Fakten zur weltweiten Situation der Todesstrafe aufgebaut. Zwischen 14 und 18 Uhr geben Mitglieder von Amnesty International dort weitere Informationen. Auf die Illumination der Theaterfassade als sichtbares Zeichen wird in diesem Jahr aus Energiespargründen verzichtet.

Zum ersten Mal gab es den Welttag Cities for life – Cities against the Death Penalty am 30. November 2002. Allein in Deutschland haben seitdem fast 300 Städte ihren Protest gegen die Todesstrafe mit verschiedenen Gesten und Veranstaltungen zum Ausdruck gebracht.

Initiiert wurde Cities for Life von der christlichen Laienbewegung Gemeinschaft Sant’Egidio. Dieses Datum erinnert an die erste Abschaffung der Todesstrafe durch das Großherzogtum Toskana am 30. November 1786.

Weitere Informationen unter www.freiburg.de/citiesforlife sowie beim Kulturamt der Stadt: Tel. 0761 / 201 2101 und E-Mail: kulturamt@stadt.freiburg.de

Veröffentlicht am 25. November 2022