Bericht aus der Ortschaftsratssitzung vom 19. Juli 2022

An der fünften Ratssitzung in diesem Jahr nahmen 10 von 12 Mitglieder des Rates teil. Ortsvorsteher Christoph Brender leitete die Sitzung. Die öffentliche Sitzung dauerte 50 Minuten. Zuhörer: 22

Einige Bürger_innen erkundigten sich in der Frageviertelstunde nach dem angekündigten Ausbau des Mobilfunks in Kappel durch Erweiterungen am bestehenden Sendemast am Berglehof und einem geplanten neuen Mobilfunksendemast oberhalb der Molzhofsiedlung.
 
Der Ortsvorsteher informierte, dass es um die Abdeckung von sogenannten „weißen Flecken“ gehe, also um Regionen in denen kein oder nur sehr schlechter Mobilfunk möglich sei. Dies würde in Kappel das obere Großtal einschließlich der Molzhofsiedlung betreffen. Über eine Ertüchtigung des bestehenden Sendemastes am Berglehof müsse lediglich eine Information der Betreiber erfolgen, z. B. wenn auf 5 G aufgerüstet werde. Für eine Mobilfunkabdeckung im oberen Großtal wäre die Errichtung eines neuen Funkmasts notwendig. Dazu müsse ein Bauantrag eingereicht werden, was noch nicht der Fall sei, so der Ortsvorsteher. Da jeder Bauantrag auch zur Stellungnahme an den Ortschaftsrat geht, müsse dieser dann ein Votum dazu abgeben.
 
Einem Bauantrag im vereinfachten Verfahren auf Umbau und Sanierung einer bestehenden Doppelhaushälfte in der Königsberger Straße wurde nach  Einsichtnahme in die Bauantragsunterlagen einstimmig zugestimmt.
 
Um den Mobilfunk und den Ausbau auf 5 G ging es auch in einem Antrag der Grünen Liste Kappel. Hierzu wurde ausführlich beraten und einstimmig beschlossen, dass die technische Umsetzung einer neuen Mobilfunkanlage im oberen Großtal auch im Zusammenhang mit dem erweiterten Hochwasserschutz gewährleistet sein muss.
 
Im zweiten Antrag der Grünen Liste ging es um die Verkehrssituation in der unteren Großtalstraße.
 
Zu dem Wunsch der Anwohner_innen auf Anbringung eines Piktogramms mit Hinweis auf das Überholverbot von Radfahrenden auf der Fahrbahn informierte Ortsvorsteher Brender, dass keine Verbotsschilder sondern nur Gefahrenschilder als Piktogramm auf der Straße angebracht werden dürfen.
 
Da man weiterhin um eine Verbesserung der Verkehrssicherheit bemüht sei, berichtete der Ortsvorsteher, dass die Einrichtung eines Radweges im oberen Teil der unteren Großtalstraße weiter verfolgt würde und man mit den Anwohner_innen zu einem runden Tisch zusammen kommen möchte, um einen Meinungsaustausch zu ermöglichen. Zudem wünscht sich der Rat statistische Erhebungen der Straßenverkehrsbehörde zu den Verkehrsvergehen vor der Anbringung des Schildes und nach der Anbringung.

Veröffentlicht am 01. August 2022