Pressemitteilung vom 23. Juni 2022

Startschuss für Glasfaserausbau in der Innenstadt und weiteren nördlichen Stadtteilen

Startschuss für den Glasfaserausbau in Freiburg: Vodafone will die Glasfaserversorgung für die eigenen Kunden_innen in der Innenstadt sowie Haßlach für rund 21.000 Haushalte ermöglichen. Der Ausbau in diesen Gebieten wird im ersten Halbjahr 2023 abgeschlossen sein. Mit dieser Maßnahme erhöht Vodafone die Kapazität an jedem Anschluss der 21.000 Haushalte. Das führt insbesondere in Tageszeiten mit hoher Internet-Nutzung zu mehr nutzbarer Bandbreite.

  • Innenstadt, Sedan-Viertel, Neuburg und Stühlinger sowie Teile von Haslach, und Herdern im aktuellen Ausbaupaket von Vodafone
  • Umweltschonender Netzausbau durch Einsatz hochmoderner Baumethode
  • Straßen, Bäume und Pflaster in der Altstadt können erheblich geschont werden
  • Glasfaser-Ausbau für dauerhaft mehr Bandbreite an jedem Anschluss – insbesondere in den Hauptnutzungszeiten

In Freiburg engagieren sich derzeit bis zu sechs Telekommunikationsunternehmen mit unterschiedlich großen Glasfaserprojekten. Aktuell sind in neun Stadtteilen Projekte in größerem Umfang im Bau oder schon abgeschlossen. Dabei werden die Stadtteile/Ortschaften Rieselfeld, Wiehre, Opfingen, Tiengen und Munzingen weitestgehend komplett erschlossen sein. Erstmals geht mit Vodafone ein Telekommunikationsunternehmen in die nördlichen Stadtteile, in denen es bisher fast keine Ausbauaktivtäten gab. Bis Ende 2023 könnten dann voraussichtlich bis zu 40 Prozent der Freiburgerinnen und Freiburger einen Glasfasertarif bei einem Anbieter buchen.

Besonders erfreulich und ein großer Vorteil ist eine schonende Ausbaumethode bei der es zu verhältnismäßig geringen Baumaßnahmen kommt. Die Beeinträchtigungen für Gewerbetreibende und Anwohnerinnen in der Innenstadt halten sich dementsprechend in Grenzen. Die denkmalgeschützten Pflasterbeläge in der Altstadt können geschont werden. Dort, wo gebaggert werden muss, verwendet Vodafone bzw. deren beauftragte Baufirmen die vom Garten- und Tiefbauamt empfohlenen und für Bäume gut verträglichen Arbeitsmethoden.

Diese sehen unter anderem den Einsatz von Saugbaggern vor. Darüber hinaus sind Arbeiten bis in jedes einzelne Haus hinein nicht nötig. Denn Vodafone nutzt auf den letzten Metern in die Gebäude die bestehende Koaxial-Verkabelung mit bewährter Gigabit-Technologie DOCSIS. Vorgärten, Keller und Hauswände müssen für den Glasfaserausbau nicht angetastet werden. Deren Leistung (Kapazität und Geschwindigkeit) wird durch die Nachrüstung der Verteilernetze mit Glasfaser deutlich erhöht. Freiburg ist die erste Kommune in Baden-Württemberg, in der Vodafone diese Infrastruktur-Maßnahme umweltschonend und nachhaltig realisiert.

Es freut mich besonders, dass nun auch die Innenstadt mit zahlreichen Geschäften und Betrieben von noch schnellerem Internet profitiert.

OB Martin Horn

Teilweise werden Straßen und Bereiche auch „doppelt erschlossen“, weil die Unternehmen unterschiedliche Zielgruppen mit Ihrem Ausbau erreichen wollen (z.B. Privathaushalte, Wohnbaugesellschaften, Gewerbebetriebe, etc.). Dies ist gesetzlich ausdrücklich erlaubt und kann von den Kommunen nicht verhindert werden. In diesen Bereichen besteht für die Kundinnen und Kunden die Auswahl unter verschiedenen Anbietern.

Vodafone hat zusätzlich den Auftrag, 7.000 Wohneinheiten des Bauvereins Freiburg direkt zu versorgen. Hier werden Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude verlegt.

„Wir arbeiten kontinuierlich daran, unser bestehendes Netz großflächig zu stärken – mit mehr Glasfaser für mehr Kapazität an jedem Anschluss. So stellen wir sicher, dass in den mit Kabel- Glasfaser versorgten Haushalten Freiburgs immer ausreichend Bandbreiten-Reserven zur Verfügung stehen. Mit dem Einsatz neuer Verlegeverfahren gehen wir nun ganz neue Wege. Und machen den Glasfaser-Ausbau so noch nachhaltiger und noch grüner – für Freiburg, für Baden-Württemberg und für ganz Deutschland“, sagt Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsleitung bei Vodafone Deutschland.

Grundsätzlich findet der Ausbau des Glasfasernetzes in Freiburg „eigenwirtschaftlich“ statt, d.h. die Telekommunikationsunternehmen bestimmen selbst, wo und wann sie den Netzausbau vorantreiben. Die Stadt Freiburg kümmert sich dabei um zügige Genehmigungen und möglichst geringe Belastungen der Bürgerschaft durch die Bauarbeiten und die Verkehrsführung.

Insbesondere achtet die Stadtverwaltung bei der Genehmigung des Ausbaus darauf, dass während der Bauarbeiten die Straßenbäume geschützt bleiben und die Baufirmen die entsprechenden Bauvorschriften („DIN-Normen“) beim Bauen einhalten. Dazu werden sowohl im Vorfeld der Bauarbeiten umfangreiche Begehungen als auch während der Bauarbeiten Vor-Ort-Kontrollen durchgeführt. In Abstimmung mit den Telekommunikationsunternehmen wird immer das Bauverfahren gewählt, das den Baumschutz am besten gewährleistet.

Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Mammutaufgabe Glasfaserausbau in Freiburg. Es freut mich besonders, dass nun auch die Innenstadt mit zahlreichen Geschäften und Betrieben von noch schnellerem Internet profitiert.

OB Martin Horn

Veröffentlicht am 23. Juni 2022