Pressemitteilung vom 13. April 2022

Günterstalstraße: Garten- und Tiefbauamt optimiertdie Kreuzung mit der Talstraße für den Radverkehr

Die Günterstalstraße ist eine jener Freiburger Verkehrsachsen, die bis in die Nacht besonders viele und unterschiedliche Verkehrsmittel (Straßenbahn, Fahrräder, Autos) nutzen; besonders im nördlichen Teil sind auch viele Fußgänger unterwegs. Daher hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) Ende 2020 den Teil der Günterstalstraße vor der Johanneskirche rad- und fußfreundlich umgestaltet.

Auf der Ostseite der Stadtbahnhaltestelle Johanneskirche hat das GuT damals den Gehweg verbreitert und einen neuen Radstreifen angelegt. Um dafür genug Platz zu schaffen, mussten Parkplätze weichen, und zwei Fahrbahnen für den Kfz-Verkehr wurden zu einem überbreiten Richtungsfahrstreifen zusammengefasst. Überbreite Streifen bieten genug Platz, damit zwei Pkw nebeneinander fahren können; Lkw hingegen sollten in der Mitte der Fahrbahn fahren.

Nun will das GuT die Kreuzung von Günterstalstraße und Talstraße in der Woche nach Ostern umgestalten und für den Radverkehr optimieren. Wie am Greiffeneggring sollen geradeausfahrende Fahrräder und rechtsabbiegende Kfz künftig die rechte Spur vor der Kreuzung gemeinsam nutzen. Das erhöht die subjektive Sicherheit der Radfahrenden auf dem Radfahrstreifen, da durch den einspurigen Kfz-Zulauf die Abstände zwischen dem fließenden Kfz-Verkehr und den Radfahrenden auf dem Radstreifen größer werden.

Die Umgestaltung dieser Kreuzung ist eine weitere Maßnahme im Rahmen der Freiburger Fuß- und Radoffensive dar. Weitere Informationen zu allen Projekten des 16 Millionen Euro schweren Ausbauprogramms stehen auf www.freiburg.de/radverkehr.

Veröffentlicht am 13. April 2022