Poolie-Nachtestungen

Mehr PCR-Tests für Kinder, Jugendliche und pädagigisches Personal

Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg

Für Kinder und Jugendliche in Freiburg werden mehr Corona-Testkapazitäten bereitgestellt: Der Malteser Hilfsdienst erweitert auf Initiative der Stadt die Öffnungszeiten des Synlab-Testzentrums in der Kaiser-Joseph-Str. 266 in der Zeit von Montag bis Freitag von 17 bis 20 Uhr.

Nur Poolie-Nachtestung von Kita- und Schulkindern und pädagogischem Personal

Die zusätzliche Öffnungszeit des Testzentrums dient nicht als normales Schnelltestzentrum für die breite Öffentlichkeit. In dieser Zeit können sich ausschließlich Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte und Erzieher_innen testen lassen, die Mitglieder eines positiven Pools sind. Damit soll das Poolie-System an Schulen und Kindertageseinrichtungen unterstützt werden. In dem städtischen PCR-Testverfahren gab es zuletzt immer mehr positive Pools, mit der Folge, dass es entsprechend mehr Nachtestungen braucht.

Das Testzentrum stellt die zusätzlichen Testkapazitäten seit Mittwoch, 1. Dezember, bereit. Getestet werden ausschließlich Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte und Erzieher_innen, die Mitglied eines positiven Pools sind. Für die Nachtestungen müssen diese Personen keine Termine vereinbaren. Sie müssen aber einen Nachweis mitbringen, dass sie Teil eines positiv getesteten Pools sind. Diese Ergebnisse können Eltern online abrufen. Ist der PCR-Test negativ, dürfen die Kinder und Fachkräfte wieder in die Schule oder die Kindertageseinrichtung.

Es wird empfohlen, dass Kinder und Jugendliche aus positiven Pools, die keine Symptome haben, zu den Testzentren gehen. Wer Symptome einer Corona-Infektion aufweist, wendet sich hingegen am besten an eine Ärztin oder einen Arzt.

Testergebnis meist innerhalb von 24 Stunden

Bei einer Poolie-Nachtestung ist das Ergebnis im Idealfall innerhalb von 24 Stunden bekannt. Doch wegen der stark gestiegenen Zahl von PCR-Tests, kann es vorkommen, dass das Testergebnis erst am zweiten Tag vorliegt. Kinder und Jugendliche können dann entsprechend erst einen Tag später zurück in die Kita, den Kindergarten oder die Schule. Dafür aber mit der größtmöglichen Sicherheit, dass keine Corona-Infektion vorliegt. So können Infektionsketten effektiv unterbrochen werden und die Menschen in Schulen und Kitas geschützt werden.

Die erhöhten Testkapazitäten bedeuten leider noch nicht, dass es erhöhte Laborkapazitäten gibt. Auch hier sollen weitere Kapazitäten geschaffen werden, die Labore stoßen aber auf personelle und räumliche Grenzen.

PCR-Testkapazitäten sollen weiter ausgebaut werden

Bislang waren die Kapazitäten der Testzentren und der Corona-Schwerpunktpraxen ausreichend, um die Nachtestungen anzubieten. Doch der Druck auf Praxen und Testzentren wird größer. Das liegt vor allem an den steigenden Infektionszahlen und den daraus resultierenden Mehrzahl der Corona-Tests. Zeigt ein Antigen-Schnelltest ein positives Ergebnis an, besteht die Pflicht zu einer Überprüfung mit den wesentlich zuverlässigeren PCR-Tests. Nur per PCRTest bestätigte Fälle gehen in die offiziellen Statistiken ein. Die Stadt ist mit weiteren Teststellen im Austausch, um erweiterte PCR-Testkapazitäten auch in anderen Stadtteilen zu schaffen.

Testmöglichkeiten

Veröffentlicht am 01. Dezember 2021
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