Pressemitteilung vom 14. September 2021

Ausbau des Glasfasernetzes in den vier Tuniberg-Ortschaften in Freiburg

Vodafone startet in Tiengen, Waltershofen, Opfingen und Munzingen mit flächendeckenden Glasfaserausbau

Kooperationsvereinbarung der Stadt Freiburg und Vodafone - Vorvermarktung beginnt jetzt - Baustart Anfang 2022

Oberbürgermeister Martin Horn: „Der Glasfaserausbau und die Digitalisierung von ganz Freiburg ist eine Mammutaufgabe, die höchste Priorität hat. Ich freue mich, dass der Tuniberg mit seinen vier Ortschaften zu den ersten gehören, die mit Glasfaser ausgestattet werden.“

Vodafone will in den vier Ortschaften großflächig eine Anbindung für rund 6.000 Haushalte über sog. FTTH (fibre to the home) anbieten. Mit dieser direkten Glasfaseranbindung bis zum Endnutzer in den Wohneinheiten werden Übertragungsraten von bis zu 1000 Mbit/s, sprich superschnelles Internet, möglich. Deshalb wird hier auch von Gigabit-Netz gesprochen. Um von den schnellen Geschwindigkeiten zu profitieren, muss die Glasfaserleitung bis in die Anschlussdose in der Wohnung gebaut werden. Der tatsächliche Baubeginn am Tuniberg wird Anfang 2022 sein. Die Vorvermarktung startet ab sofort. Bei Buchung des Glasfaser-Anschlusses bis Mitte Dezember ist der Hausanschluss kostenlos.

Die Stadt Freiburg hat mit der Vodafone GmbH eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Nach Vereinbarungen mit den Anbietern Deutsche Telekom und Cable4 ist dies die dritte Vereinbarung in kurzer Zeit, die abgeschlossen werden konnte. In Freiburg sind aktuell sechs Telekommunikationsunternehmen im Glasfaserausbau in unterschiedlichen Bereichen aktiv.

In den vergangenen Jahren haben verschiedene Telekommunikationsunternehmen in den vier Tuniberg-Ortschaften von Freiburg Internetverbindungen gebaut und an-geboten. In Waltershofen, Opfingen und Munzingen wurden dabei Bandbreiten von durchschnittlich etwa 50 Mbit/s verfügbar. In Freiburg-Tiengen, das in der „letzten Ausbaurunde“ ganz zum Schluss an die Reihe kam, gab es dann schon höhere Geschwindigkeiten von 100 bis 250 MBit/s, im Neubaugebiet 16.Jauchert sogar schon modernstes Glasfaser mit 100 MBit/s. In der Ausbaurunde mit superschnellem Glasfaser wird Freiburg-Tiengen dieses Mal ganz früh dabei sein. Auch die anderen drei Ortschaften waren aufgrund der geographischen Lage in den vergangenen Jahrzehnten technologisch nie optimal versorgt. Das ändert sich nun im Zuge des Glasfaserausbaus

Oberbürgermeister Martin Horn: „Ich freue mich, dass der Tuniberg mit seinen vier Ortschaften zu den ersten gehört, die mit Glasfaser ausgestattet werden. Das gibt uns einen weiteren Schub in Richtung digitales Zeitalter

Rolf-Peter Scharfe, Leiter Glasfaser Kooperationen bei Vodafone Deutschland: „Wir freuen uns, gemeinsam mit Primevest die Tuniberg Gemeinden auf die gigabit-schnelle Überholspur zu bringen. Die Corona-Pandemie zeigt deutlich, wie wichtig leistungsstarke Internet-Anschlüsse sind. Ich bin sehr zuversichtlich, dass viele Einwohner und Wirtschaftsbetriebe dies erkennen und in der Vorvermarktung Glasfaser-Anschlüsse beauftragen. Denn diese Maßnahme sichert den Bürgern in den kommenden Jahrzehnten eine hohe Lebensqualität und den Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit.“

Neben der Vodafone GmbH hat auch die Deutsche Glasfaser, die das Unternehmen Inexio in ihre Unternehmensgruppe integriert hat, angekündigt, ihren Bestandskunden in Waltershofen, Opfingen und Munzingen modernes Glasfaser an-zubieten und dazu ebenfalls einen Ausbau dieser Hausanschlüsse zu starten.

Grundsätzlich findet der Ausbau des Glasfasernetzes in Freiburg „eigenwirtschaftlich“ statt, d.h. die Telekommunikationsunternehmen bestimmen selbst, wo und wann sie den Netzausbau vorantreiben. Die Stadt Freiburg kümmert sich dabei um zügige Genehmigungen und möglichst geringe Belastungen der Bürgerschaft durch die Bauarbeiten und die Verkehrsführung.

Insbesondere achtet die Stadtverwaltung bei der Genehmigung des Ausbaus darauf, dass während der Bauarbeiten die Straßenbäume geschützt bleiben und die Baufirmen die entsprechenden Bauvorschriften („DIN-Normen“) beim Bauen einhalten. Dazu werden sowohl im Vorfeld der Bauarbeiten umfangreiche Begehungen als auch während der Bauarbeiten Vor-Ort-Kontrollen durchgeführt. In Abstimmung mit den Telekommunikationsunternehmen wird immer das Bauverfahren gewählt, das den Baumschutz am besten gewährleistet.

Veröffentlicht am 14. September 2021

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