Einweg-Plastikverbot

Stadt unterstützt Gastronomie bei der Umstellung auf Mehrwegsysteme

Mülltürme aus Einwegverpackungen sollen bald der Vergangenheit angehören (Foto:Seeger /Stadt Freiburg)

Ein schneller Klick oder ein einfacher Anruf und das Essen ist bequem nach Hause bestellt: Lieferdienste und Mitnehm-Angebote erfreuen sich seit Jahren steigender Beliebtheit. Gleichzeitig entsteht dadurch immer mehr Müll: In Deutschland sind dies im Jahr rund 281.186 Tonnen Einweggeschirr und to-go-Verpackungen – das bedeutet für jeden Einzelnen 3,4 Kilogramm Einwegmüll.

Die EU hat darauf reagiert und bereits 2019 mit einer Richtlinie Einweg-Plastikprodukten ab dem Jahr 2021 verboten. Die Bundesregierung hat diesen Erlass umgesetzt: Seit Anfang Juli sind viele Einweg-Plastikprodukte nicht mehr erlaubt. Styroporschalen, Plastikbecher und Einweggeschirr könnten damit schon bald der Vergangenheit angehören. Zudem müssen ab 2023 bundesweit alle Betriebe Mehrwegverpackungen anbieten, die nicht teurer als Einweg-Verpackungen sein dürfen.

Die Stadt Freiburg hat bereits im Jahr 2016 als eine der ersten Großstädte mit der Einführung des FreiburgCup ein Zeichen gesetzt, Abfall zu vermeiden und einen wichtigen Beitrag für die Umwelt zu leisten. In Anlehnung an die bundesweite Kampagne „Gastro stützen, Klima schützen“ unterstützt die Stadt jetzt auch die regionale Gastronomie dabei, auf eine flächendeckende und nutzerfreundliche Mehrweglösung umzusteigen.

Im August bieten das Umweltschutzamt und die Abfallwirtschaft Freiburg dazu zwei Online-Veranstaltungen für Gastronomen an: Am Montag, 16. August, stellen sechs Mehrweg-Anbieter ihre Angebote vor. Am Donnerstag, 26. August, folgt ein digitaler runder Tisch: Hier können Anforderung und Wünsche an ein geeignetes Mehrwegsystem diskutiert werden. Beide Veranstaltungen dauern von 14 bis 16 Uhr.

Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung finden interessierte Gastrobetriebe online unter www.freiburg.de/mehrweg. Bei Fragen hilft das Umweltschutzamt unter Tel. 0761 / 201-6146 oder per Mail an robert.gundlach@stadt.freiburg.de weiter.

Veröffentlicht am 05. August 2021
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