Gehwegparken soll stärker sanktioniert werden

Schwerpunktaktionen des Gemeindevollzugsdiensts starten im Juni

Zunächst werden Hinweiszettel verteilt, bevor Bußgelder erhoben werden

Das Parken auf Gehwegen soll in Freiburg künftig stärker geahndet werden. Gehwegparken ist nur dort zulässig, wo es durch Beschilderung oder Markierung ausdrücklich zugelassen ist. Zugeparkte Gehwege und Kreuzungsbereiche können ein echtes Sicherheitsrisiko sein. Auf dem Gehweg abgestellte Fahrzeuge engen zudem den Raum für Fußgänger ein, und können für Rollstuhlfahrer, Sehbehinderte oder Eltern mit Kinderwagen echte Hindernisse darstellen. Ab Mitte Juni wird es deshalb Schwerpunktaktionen des Gemeindevollzugsdiensts geben.

Der Gemeinderat hat im Dezember 2020 beschlossen, dass verstärkt gegen das Parken auf Gehwegen vorgegangen werden soll. Dabei werden nicht direkt Bußgelder verhängt. In den Bereichen, in denen bislang das Gehwegparken wenig sanktioniert wurde, soll zunächst mit Hinweiszetteln auf das Verbot aufmerksam gemacht werden. Erst in einem zweiten Schritt wird es dann Bußgelder geben.

In der zweiten Junihälfte werden die ersten Schwerpunktaktionen stattfinden, und zwar in den Bereichen Betzenhausen, Brühl-Beurbarung mit Industriegebiet Freiburg-Nord, Ebnet, Günterstal, Industriegebiet Haid-West, Haslach, Haslach/Auf der Haid, Herdern und Hochdorf mit Gewerbegebiet Hochdorf.

Veröffentlicht am 09. Juni 2021

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