Nothilfefonds Kultur

Stadt unterstützt Kultureinrichtungen mit 300.000 Euro

Konzert unter freiem Himmel: Zuschauer_innen sitzen vor einer Leinwand mit Orchester.
300.000 Euro Nothilfe für die Kultur: Antragstellung bis 7. Juni möglich. (Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg)

Ein "Nothilfefonds Kultur" soll finanziell stark gefährdete Kultureinrichtungen und Kulturbetriebe mit insgesamt 300.000 Euro unterstützen. So hat es der Gemeinderat in seiner Sitzung am 18. Mai beschlossen.

Der Kunst- und Kulturbereich ist seit Monaten heruntergefahren. Kultureinrichtungen sind für den Publikumsverkehr geschlossen, gemeinsame Kunstausübung war bis Ende letzter Woche nahezu vollständig untersagt. Gemeinderat und Stadtverwaltung befürchten, dass viele Kultureinrichtungen und Kulturbetriebe in eine finanzielle Schieflage kommen - und sich die Situation auch durch mögliche Lockerungen so schnell nicht ändert.

Anträge können bis 7. Juni beim Kulturamt eingereicht werden

Förderanträge für den Fonds können ab sofort und bis zum 7. Juni beim Kulturamt gestellt werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass der Hauptzweck der Einrichtung oder des Kulturbetriebes deutlich auf Kunst und Kultur fokussiert ist. Außerdem müssen die Kultureinrichtung oder der Kulturbetrieb eine Sichtbarkeit und regelmäßige Wirksamkeit in der Freiburger Kulturszene haben. Antragsberechtigt sind daher auch solche Einrichtungen und Betriebe, die keine institutionelle Förderung durch die Stadt Freiburg erhalten.

Alle weiteren Angaben zu den Voraussetzungen und den Vergabemodalitäten sowie das Antragsformular sind auf der Seite www.freiburg.de/kulturamt veröffentlicht. Weitere Informationen sind beim Kulturamt telefonisch erhältlich unter 0761/2012101 oder per E-Mail unter kulturamt@stadt.freiburg.de

Das Kulturamt rät dazu, sich umgehend mit den Antrags- und Vergabemodalitäten zu beschäftigen, um die Unterlagen rechtzeitig und in dem erforderlichen Umfang einreichen zu können.

Veröffentlicht am 19. Mai 2021
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