Freiburger Andruck: Der Übersetzer Tobias Scheffel stellt seine Übersetzung des Briefwechsels von Albert Camus und Maria Casarès vor

Premierenlesung als Livestream aus dem Literaturhaus Freiburg auf #inFreiburgzuhause am 18. Mai um 19.30 Uhr

Die Lesereihe Freiburger Andruck setzt sich bei der kommenden Veranstaltung mit der Neuerscheinung „Schreib ohne Furcht und viel“. Eine Liebesgeschichte in Briefen 1944-1959 auseinander. In einer Lesung und im Gespräch mit dem Übersetzer Tobias Scheffel wird das Werk vorgestellt. Die Veranstaltung findet statt als Livestream am 18. Mai, von 19.30 Uhr an auf der Seite www.infreiburgzuhause.de

Im Frühjahr 1944 lernen sich die Theaterschauspielerin Maria Casarès und Albert Camus, der Autor von „Die Pest“ und „Der Fremde“ im besetzten Paris kennen. Wenig später beginnt eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, die anderthalb Jahrzehnte währt – bis zu Camus' tragischem Unfalltod am 4. Januar 1960. Welche Intensität diese Liebe hatte, welche Höhen und Tiefen sie durchlebte, das dokumentiert ausführlich und eindrucksvoll der Briefwechsel der beiden. In einer höchst poetischen Sprache versichern sie einander ihre Liebe, tauschen sich aus über Alltägliches wie über die großen Ereignisse in Politik und Literatur.

2017 erschien der umfangreiche Briefwechsel der beiden aus den Jahren 1944-1959 in Frankreich. Der Rowohlt Verlag veröffentlicht die deutsche Übersetzung von Claudia Steinitz, Andrea Spingler und Tobias Scheffel am 18. Mai. Die Freiburger Andruck-Veranstaltung ist somit eine veritable Premierenlesung.

Der Freiburger Übersetzer Tobias Scheffel stellt den Briefwechsel im Gespräch mit dem Chefdramaturgen des Theater Freiburg Rüdiger Bering vor. Gemeinsam mit der Schauspielerin Anja Schweitzer liest er ausgewählte Briefe aus diesem Band.

Tobias Scheffel, 1964 in Frankfurt am Main geboren, lebt seit 1988 in Freiburg. Er übersetzt Essays, Belletristik und Kinder- und Jugendliteratur aus dem Französischen. Er übersetzte unter anderem Bücher von Robert Bober, Georges Perec, Denis de Rougement, Frédéric Beigbeder, Véronique Olmi und Pierre Lemaitre – von ihm zuletzt die beiden Romane „Die Farben des Feuers“ und „Spiegel unseres Schmerzes“. Für seine Übersetzungen von Robert Bober und Fred Vargas erhielt er 2005 den erstmals verliehenen Eugen-Helmlé-Preis. 2011 wurde ihm der Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk als Übersetzer zugesprochen.

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autorinnen und Autoren und Übersetzerinnen und Übersetzern vor. Die Lesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.

Der Freiburger Andruck findet als Livestream aus dem Literaturhaus auf
#inFreiburgzuhause statt. Der Stream ist kostenlos, eine Spende ist
erwünscht. Weitere Informationen: Kulturamt Tel. 0761/ 201 2101,
www.freiburg.de/freiburgerandruck

Veröffentlicht am 11. Mai 2021

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