PCR-Pooltests

Städtische Teststrategie wird auf alle Grundschulen ausgeweitet

Die Freiburger innovative Teststrategie wird erneut erweitert. Nach der Pilotphase mit den so genannten PCR-Pooltests an ausgewählten Schulen soll das Verfahren ab 26. April zunächst auf alle 30 Grundschulen und Sonderpädagogischen Bildungszentren (SBBZ) ausgeweitet werden. Hierbei arbeitet die Stadt eng mit der Universitätsklinik Freiburg zusammen.

  • Metallkoffer mit der Aufschrift "Schülerproben. Stadt Freiburg"
    Alle Röhrchen werden gesammelt ins Labor gebracht. Die benötigten Materialien (Wattestäbchen, Tüte, Drucketiketten und Einmalhandschuhe) werden jeder Schule vorab von der Stadt Freiburg zur Verfügung gestellt.
  • Schüler_innen mit Masken in einem Klassenzimmer.
    Die Schüler_innen führen den Test selbst durch, indem sie 30 Sekunden auf einem Wattetupfer lutschen. Die Abstrichtupfer einer ganzen oder halben Klasse (maximal 25) werden dann in ein Sammelgefäß geworfen und bilden einen "Pool".
  • Schüler mit Wattestäbchen und Teströhrchen.
    Anschließend lutscht jeder Schüler und jede Schülerin noch einmal auf einem zweiten Abstrichtupfer, der mit Namen und Geburtsdatum beschriftet und einzeln verpackt wird.

In kürzester Zeit hat die Stadt eine digitale Infrastruktur aufgebaut, um mit einem einfachen Testsystem künftig Tausende Schülerinnen und Schüler testen zu können.

Das Prinzip des Lollitests ist einfach und effektiv

In Pooltests werden ganze Klassen gemeinsam getestet. Wattestäbchen werden dabei wie Lollis gelutscht und anschließend gemeinsam ins Labor für die PCR-Untersuchung gegeben. Eine Klasse bildet einen Pool, nur wenn ein Pool positiv ist, müssen Schülerinnen und Schüler einzeln getestet werden. Das Projekt wurde gemeinsam mit Uniklinik Freiburg und dem Gesundheitsamt entwickelt und ist ein sicheres, günstiges sowie einfach anzuwendendes System, das wissenschaftlich eng von der Uniklinik begleitet wird.

Neues digitales Testsystem

Nach den Probeläufen in den vergangenen Wochen steht jetzt die digitale Infrastruktur, so dass Eltern und Schulen automatisiert und datenschutzkonform über die Testergebnisse informiert werden, auch im Bedarfsfall, wenn ein Test positiv ausfällt.

Oberbürgermeister Martin Horn
Mit unserem neuen volldigitalisierten und landesweit einmaligen Modellprojekt wollen wir ab dem 26. April noch schneller und effizienter Tausende von Kindern und Jugendliche wöchentlich testen. Damit stellen wir sicher, dass Kinder und Lehrkräfte einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt werden. Unser Konzept bietet eine schnelle, sichere und ressourcenschonendere Alternative zu den herkömmlichen Schnellselbsttests.

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Lollitests sind Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten und die digitale Erfassung der Schüler. Jede Grundschulklasse kann dann zwei Mal die Woche getestet werden.

Weiteres Vorgehen

In weiteren Schritten sollen stufenweise neben den Grundschulen und SBBZ alle Kitas und Schulen mit den Lollitests ausgestattet werden.

Oberbürgermeister Martin Horn
Die Resonanz auf die Lollitests von den ausgewählten Pilotschulen ist sehr positiv und bestärkt uns in unseren Bemühungen. Aus diesem Grund sind wir auf das Land zugegangen und sind derzeit in intensiven Gesprächen, um unsere Freiburger Testkonzeption mit dem volldigitalen Verfahren zu forcieren.
Veröffentlicht am 19. April 2021
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