Verdacht auf Geflügelpest

Kranke Tiere aus Nordrhein-Westfalen nach Freiburg geliefert

Hahn, im Hintergrund zwei Hühner.
In Freiburg sind nach derzeitigem Erkenntnisstand zwei Haltungen von der Geflügelpest betroffen. (Symbolbild. Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg).

Wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz heute mitteilte, sind aus einen Betrieb in Nordrhein-Westfalen Junghennen nach Baden-Württemberg geliefert worden, die an der Geflügelpest erkrankt sind. Auch in Freiburg sind nach derzeitiger Erkenntnislage mutmaßlich zwei Haltungen betroffen.

Betroffene Betriebe wurden gesperrt

Das Veterinäramt hat umgehend mit den betroffenen Betrieben Kontakt aufgenommen und die Sperrung angeordnet. Dienstagabend wurden dort 47 Hühner und zwei Gänse gekeult. Zehn Hühner waren bereits verendet. Die Kadaver werden in die Diagnostik des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) untersucht. Die Ergebnisse sollen morgen früh vorliegen. Erst dann kann der Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt werden.

Derzeit wird mit dem Regierungspräsidium Freiburg geprüft, welche weiteren Schritte eingeleitet werden. So sind unter anderem eine zeitnahe Aufstallungspflicht sowie das Ausweisen von Restriktionsgebieten wahrscheinlich. Diese sollen in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium und dem Ministerium erfolgen.

Im Stadtkreis Freiburg sind derzeit rund 310 Geflügelhalter bei der Veterinärbehörde registriert. Insgesamt werden 6.500 Vögel gehalten. Hühner, Enten. Gänse, Puten, Wachteln und Tauben. Bei den meisten dieser Tierhaltungen handelt es sich um Hobbyhaltungen, es gibt jedoch auch einen größeren Legehennenbetrieb mit ca. 2.300 Tieren.

Weitere Informationen: Pressemitteilung des Landesministeriums.

Veröffentlicht am 24. März 2021
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