Erste Lolli-Testungen laufen erfolgreich an Schulen an

OB Horn mit Wattestäbchen im Mund
Wattestäbchen im Sammelröhrchen in einem Klassenzimmer

Heute Vormittag habe ich mir im Droste-Hülshoff-Gymnasium in Freiburg selbst ein Bild davon gemacht, wie einfach die Testungen der Schüler*innen mit der Schoco-Methode funktionieren.

1. Zwei Wattestäbchen einspeicheln, eines davon in ein Sammelröhrchen der Klasse (Pool), das andere in ein personalisiertes Röhrchen, fertig. 2. Die Pool-Probe geht auf den Weg ins Labor für einen sicheren PCR-Test.3a. Pool-Ergebnis negativ – alles wunderbar.3b. Falls das Pool-Ergebnis positiv sein sollte, werden die Einzelproben untersucht und individuell getestet.

Diese Methode ist deutlich weniger fehleranfällig als die Schnelltests. Zudem spart es wichtige Laborkapazitäten ein. Außerdem ist es natürlich leichter und angenehmer als ein Nasenabstrich, ein Stäbchen in den Mund zu nehmen.

Heute wurden 340 Schüler*innen und alle Lehrer*innen am Droste getestet. Die Proben wurden danach - typisch Freiburg - per Fahrradkurier direkt ins Labor gefahren.

Ein großer Dank an die Uniklinik, die uns bei diesem Projekt wissenschaftlich koordiniert und begleitet. Aber auch vielen Dank an die Schulleitung, Schüler*innen und Lehrer*innen des Droste-Gymnasium, die das heute alle super umgesetzt haben.

Aktuell läuft unsere Testung an verschiedenen Kitas und Schulen an, leider können wir (noch) nicht alle gleichzeitig bedienen. Sobald wir mehr Materialien, weitere Erfahrungen und erste wissenschaftliche Rückmeldungen haben, werden wir ausweiten und entsprechend nachsteuern.

Nach und nach soll diese Methode nun in Freiburg weiter ausgerollt werden. Ziel ist es, möglichst alle 40.000 Schüler*innen einmal die Woche testen zu können.

Selbstverständlich ist die Teilnahme freiwillig, eine Einverständniserklärung der Eltern ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Testungen.

Natürlich ist es möglich, dass die Anzahl der positiv getesteten Personen durch die große Anzahl an Tests zunächst steigt. In einem zweiten Schritt würde die 7-Tage-Inzidenz aber absinken, da mehr symptomfreie Infektionen erkannt werden und somit die Verbreitung des Virus eingedämmt werden kann.

Weitere Informationen zu Corona erwarten wir heute nach der Konferenz der Ministerpräsident*innen und der Bundeskanzlerin. Sobald wir mehr zu den Grundsatzbeschlüssen wissen, informieren selbstverständlich zeitnah.

Veröffentlicht am 22. März 2021
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