Bis 31. März bewerben

Europäischer Sozialfonds fördert Chancen in Corona-Zeiten

Der Europäische Sozialfonds (ESF) bezuschusst über die Initiative REACT-EU Projektideen, um die sozialen Auswirkungen der Pandemie abzumildern. Für Projekte in Freiburg, die nach dem 1. Juni 2021 beginnen und längstens bis 31. Dezember 2022 laufen, stehen insgesamt 310.000 Euro zur Verfügung. Je Projekt kann REACT-EU bis zu 100 Prozent der Gesamtkosten tragen. Anträge sind ab sofort möglich, die Antragsfrist endet am 31. März.

Welche Projekte werden gefördert?

Welche Projekte bevorzugt gefördert werden, legt der Regionale ESF-Arbeitskreis mit Blick auf die Auswirkungen der Pandemie in Freiburg fest. Es kommen vor allem Projekte zum Zuge, die Unterstützung am Übergang Schule und Beruf bieten oder den Erwerb von Medienkompetenzen ermöglichen. Ebenso werden Projekte für besonders belastete junge Menschen und für (Allein-)Erziehende vorrangig bewertet. Neben der Integration in Arbeit soll die soziale Integration im Fokus der Angebote stehen.

Da es sich bei REACT-EU um Fördermittel handelt, die die Auswirkungen der Pandemie abfedern sollen, ist es bei den Projekten wichtig, dass diese kurzfristig umsetzbar sind. Außerdem sollte erkennbar sein, wie ein mögliches Ausstiegsszenario aus den "COVID-19-Hilfsprojekten" aussieht, welche Ziele bei Projektende umgesetzt sein sollen und wie eine Weiterbetreuung der Zielgruppen ggf. angedacht werden kann.

Die Projekte müssen chancengleich und geschlechtergerecht ausgestaltet sein und einen sozialen Mehrwert aufweisen.

Die Förderschwerpunkte im Überblick geibt es unter www.freiburg.de/esf

Förderung bis 31. März beantragen

Wer eine Förderung beantragen möchte, sollte sich im Vorfeld an die Freiburger Geschäftsstelle des Europäischen Sozialfonds wenden:
Tel. 0761/201-3875 oder -3876
Fax 0761/201-3596
E-mail: frederike.paehler@stadt.freiburg.de oder peter.sand@stadt.freiburg.de.
Antragsformulare und weitere Infos: www.esf-bw.de.

Berücksichtigt werden nur Anträge, die über das dort abrufbare Onlineverfahren ELAN eingehen. Der Antrag ist bis zum 31. März zu richten an:
L-Bank Baden-Württemberg, Bereich Finanzhilfen
Schlossplatz 10
76113 Karlsruhe

Parallel ist eine Kopie per Mail an die Geschäftsstelle des Europäischen Sozialfonds zu senden:
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg

Hintergrund: Was ist REACT-EU?

Die COVID-19-Pandemie hat das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung negativ beeinflusst. Ihre unmittelbaren und mittelbaren Wirkungen werden in den nächsten Jahren deutlich zu spüren sein. Zentrale Indikatoren zur Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung zeigen dies deutlich; dazu zählen der Rückgang der Unternehmensumsätze, der Anstieg von Kurzarbeit und von Arbeitslosigkeit in den Rechtskreisen des SGB II und SGB III.

Vor diesem Hintergrund hat die EU-Kommission u.a. die Initiative REACT-EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe) im Rahmen des Ziels "Investition in Wachstum und Beschäftigung" entwickelt. Mit REACT-EU werden verfügbare Mittel für den Bedarf mobilisiert, der sich aus dem zunehmenden Druck auf die Wirtschafts-, Sozial- und Gesundheitssysteme ergibt. Damit werden Arbeitgebende und Arbeitnehmende bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützt.

Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg wird REACT-EU in den Jahren 2021 und 2022 durch die Förderung von Projekten und Programmen umgesetzt. Damit werden Projekte, die die Auswirkungen der Pandemie abfedern sollen, bis zu 100 Prozent finanziert. Das Sozialministerium des Landes verteilt die Mittel an die Stadt- und Landkreise. Dort schlagen Regionale ESF-Arbeitskreise vor, welche der eingereichten Projektanträge zum Zug kommen.

Veröffentlicht am 02. März 2021
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