Der Schutz vor Corona darf keine Frage des Geldbeutels sein – 25.000 medizinische Masken als Sofortmaßnahme für finanziell bedürftige Freiburger*innen

Zwei Personen in der Bahn mit Masken

Die Stadt Freiburg stellt ihren Bürger*innen rund 25.000 medizinische Masken (KN95) zur Verfügung. Damit werden Freiburger*innen unterstützt, die über keine ausreichenden finanziellen Mittel für medizinische Masken verfügen. Vielen Dank an die Mitglieder des Gemeinderates, die das unkomplizierte und schnelle Vorgehen unterstützen.

Wer in Freiburg lebt, Leistungen nach SGB IX, XII und AsylblG empfängt und zwischen 6 und 59 Jahre alt ist, erhält diese Masken. Einige tausend Masken gehen auch an die Streetworker im Amt für Soziales und Senioren (ASS), die sie bei Bedarf direkt auf der Straße ausgeben.

Senioren über 60 Jahre bekommen entsprechende Masken bereits über Gutscheine ihrer Krankenkassen. Personen in Obdachlosenunterkünften und in der Notübernachtung erhalten seit Dezember 2020 medizinische Masken, die das Land Baden-Württemberg bereitgestellt hat. Leistungsempfänger*innen nach SGB II (Hartz IV) sollen kurzfristig Gutscheine über das Jobcenter erhalten – der entsprechende Beschluss wird in Kürze erwartet.

Die 25.000 KN95-Masken werden ab sofort über den Postweg versandt – eine Vormerkung bei einer städtischen Stelle ist nicht notwendig. Die Verteilung übernimmt das ASS, das über alle erforderlichen Adressen verfügt und klare Kriterien festgelegt hat.

Vielen Dank an unseren Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach sowie an das engagierte Team in unserem Sozialdezernat!

Die jüngste Corona-Verordnung des Landes, die am Montag in Kraft trat, regelt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, etwa beim Einkaufen und beim Benutzen des ÖPNV.

Veröffentlicht am 27. Januar 2021
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