Lockdown

Notbetreuung an Kitas und Schulen

Zwei Kleinkinder spielen mit bunten Würfeln an einem Tisch mit einer Frau.
Anspruch auf Notbetreuung besteht dann, wenn beide Erziehungsberechtigten oder ein alleinerziehender Elternteil bei ihrer Arbeit unabkömmlich sind. (Foto: ©OksanaKuzmina/stock.adobe.com)

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Länder haben entschieden, bundesweit alle Schulen, Kindertagesstätten und die Kindertagespflege voraussichtlich bis zum 31. Januar zu schließen. Die Kinder sollen in dieser Zeit möglichst zuhause betreut werden, um das Infektionsgeschehen einzubremsen.

Kita oder Kindertagespflegestelle

Für Kinder, die eine Kita oder Kindertagespflegestelle besuchen, gibt es an den regulären Öffnungstagen eine Notbetreuung, die die jeweiligen Träger organisieren. Ein Anspruch auf Notbetreuung besteht dann, wenn beide Erziehungsberechtigten oder ein alleinerziehender Elternteil bei ihrer Arbeit unabkömmlich sind. Ob es sich um einen Präsenzarbeitsplatz oder um Homeoffice handelt, spielt dabei keine Rolle. Die Eltern können der Einrichtung formlos ihren Bedarf an einer Notbetreuung mitteilen. Bei Fragen können sie sich direkt an ihre Kita wenden.

Die Stadtverwaltung setzt die Landesbeschlüsse um

Das Kultusministerium hatte angekündigt, den Einrichtungen eine Orientierungshilfe für die Notbetreuung an die Hand zu geben. Diese steht seit heute Mittag bereit, das Amt für Kinder, Jugend und Familie hat sie bereits umgehend an alle Kitas und freien Träger in Freiburg weitergeleitet.

Das Infektionsgeschehen lässt sich nur reduzieren, wenn wir uns alle an die von Bund und Land getroffenen Entscheidungen halten und weitestgehend zuhause bleiben.

Bürgermeisterin Stuchlik

Schulen

Auch an den öffentlichen Schulen in Freiburg ist eine Notbetreuung eingerichtet: Für Schülerinnen und Schüler der Klasse 1 bis 7, deren Eltern zwingend darauf angewiesen sind, gibt es an den regulären Schultagen eine Notbetreuung vor Ort. Sie erfolgt zu den sonst üblichen Zeiten durch die jeweiligen Lehrkräfte und anschließend durch die pädagogischen Fachkräfte der Schulkindbetreuung.

Auch hier gilt: Einen Anspruch auf Notbetreuung haben die Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende am Arbeitsplatz unabkömmlich sind. Dies betrifft Präsenzarbeitsplätze ebenso wie das Homeoffice. Um den Bedarf an einer schulischen Notbetreuung anzumelden, erhalten betroffene Eltern ein Formular von der Schule, welches sie schnellstmöglich ausgefüllt an diese zurückgeben müssen. Eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers ist nicht erforderlich.

Bei Fragen können sich die Eltern direkt an die jeweilige Schule beziehungsweise den Träger der Schulkindbetreuung wenden, die die Notbetreuung in Abstimmung organisieren.

Jugendhäuser geschlossen

Auch die Jugendhäuser sind geschlossen.

Grundsätzlich gilt in der Notbetreuung an den Kitas und Schulen wie überall, das Ansteckungsrisiko durch ausreichende Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu senken. Die Gruppen sollen möglichst klein sein und nicht gemischt werden.

Notbetreuung bei Kindewohlgefährdung

Der Anspruch auf eine Notbetreuung in Schulen und Kitas gilt nicht zuletzt auch dann, wenn das Kindeswohl ohne diese Betreuung gefährdet ist. Die Einrichtungen, Träger und städtischen Ämter haben diese Regelung im Blick.

Tipps für Eltern

Das Amt für Kinder, Jugend und Familien weist darauf hin, dass der AGJ Fachverband Freiburg eine Broschüre mit hilfreichen Tipps für Eltern anbietet. Diese steht seit dem Frühjahr unter www.agj-freiburg.de zum kostenfreien Download bereit.

Schulkindbetreuung - Elternbeiträge Januar 2021

Die Notgruppen der Schulen werden weiterhin am Nachmittag für die Kinder, die in der Schulkindbetreuung angemeldet sind, fortgeführt.Bitte beachten Sie, sollte der Gemeinderat entscheiden, dass die Notbetreuung kostenpflichtig ist, wird diese zu einem späteren Zeitpunkt in Rechnung gestellt.

Eine endgültige Entscheidung des Gemeinderates zu den Elternbeiträgen für Januar 2021 steht noch aus. Deshalb können wir Ihnen hierzu noch keine Informationen geben und bitten Sie von Nachfragen zu den Elternbeiträgen abzusehen.

Das Amt für Schule und Bildung hat sich dazu entschlossen, die Elternbeiträge für Januar vorerst nicht abzubuchen und die Entscheidung des Gemeinderats abzuwarten. Beiträge die per Dauerauftrag/Einzelüberweisung überwiesen wurden, werden zurück erstattet. Nachdem die Schulen wieder geöffnet wurden und etwas Normalität eingekehrt ist, erhalten Sie vom Amt für Schule und Bildung eine Übersicht über die während der Schulschließung bezahlten bzw. zu zahlenden Elternbeiträge. Diese Übersicht dient auch als Nachweis für die Einkommensteuer und kann dem Finanzamt vorgelegt werden. Wir bitten um Verständnis, dass die Erstellung der Übersichten pro Kind viel Zeit in Anspruch nehmen wird und Sie nicht zeitnah nach Schulöffnung eine solche  Bescheinigung erhalten.

Veröffentlicht am 18. Januar 2021
Symbolgrafik Familie

Kinderbetreuung, Beratung und Hilfe, Freizeitangebote

Symbolgrafik Haus

Hilfen, Mietspiegel, Förderung

Symbolgrafik Fundsachen

Fundbüro online

Termine