13. Dezember

Wahl des Beirats für Migrantinnen und Migranten

Am 13. Dezember findet die Wahl zum Migrant_innenbeirat der Stadt Freiburg statt.

Endspurt: Am Sonntag, 13. Dezember, wird der Migrant_innenbeirat neu gewählt. Zur Wahl stehen 52 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich auf www.migrantenbeirat-freiburg.de in kurzen Videos vorstellen. Briefwahl kann noch bis Freitag beantragt werden. Trotz der ab Samstag geltenden Ausgangsbeschränkungen sind die Wahllokale am Sonntag geöffnet! Auch der Gang zum Wahlamt ist erlaubt.

Letzte Infos vor dem Wahltag

Last Minute Briefwahl

Langsam wird es zeitlich eng mit der Briefwahl: Wer am Sonntag nicht ins Wahllokal gehen kann oder aufgrund der Corona-Pandemie zu Hause wählen möchte, hat bis Freitag, 11. Dezember, 18 Uhr Gelegenheit, Briefwahl zu beantragen (www.freiburg.de/briefwahl).
Wer sicher gehen will, seine Unterlagen rechtzeitig in Händen zu halten, sollte im Briefwahlbüro (Berliner Allee 1, EG) vorbeikommen und sie persönlich entgegen nehmen. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9-12 und 13 bis 16 Uhr, am Freitag zusätzlich bis 18 Uhr. Vor Ort kann auch gleich die Stimmen abgegeben werden.

Wer schon Briefwahl beantragt hat, sollte seinen Wahlbrief spätestens am Donnerstag auf den Postweg bringen, denn er muss spätestens am Wahlsonntag um 18 Uhr beim Wahlamt eingegangen sein. Wer ganz spät dran ist, kann den roten Wahlbrief auch noch am Sonntag bis 18 Uhr in den Briefkasten des Wahlamtes (Berliner Allee 1) einwerfen.

Wo ist mein Wahllokal?

Für die Wahl am Sonntag, 13. Dezember, werden vier Wahllokale eingerichtet. Sie befinden sich in der Volkshochschule (Rotteckring 12, Innenstadt), der Lortzingschule (Lortzingstraße 1, Brühl), im Mehrgenerationenhaus EBW (Sulzburger Straße 18, Weingarten) und in der Max-Weber-Schule (Fehrenbachallee 14, Stühlinger).

Die Adresse des Wahllokals steht auf der Wahlbenachrichtigung. Wer sie nicht zur Hand hat, kann unter www.freiburg.de/wahllokalfinder nachschlagen, wo sein zuständiges Wahllokal ist. Alle Wahllokale sind rollstuhlgeeignet.

Was muss ich ins Wahllokal mitbringen?

Wer wählen will, muss die Wahlbenachrichtigung mitbringen – und aus hygienischen Gründen möglichst einen eigenen Schreibstift. Wer seine Wahlbenachrichtigung nicht zur Hand hat, kann trotzdem in seinem Wahllokal wählen, muss aber seinen Ausweis vorzeigen.

Wie sind die Corona-Regeln im Wahllokal?

Im Wahlgebäude muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren und Personen, die durch ein ärztliches Attest von der Maskenpflicht befreit sind. Von den Mitgliedern des Wahlvorstands und von anderen Wählerinnen und Wählern muss man einen Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. Im Wahllokal dürfen sich nur doppelt so viele Wählerinnen und Wähler aufhalten, wie Wahlkabinen vorhanden sind.

Was mache ich, wenn ich am Wahlwochenende krank oder in Quarantäne bin?

Wer am Wochenende krank oder in Quarantäne ist, kann bis Sonntag, 15 Uhr, Briefwahlunterlagen beantragen. Diese werden an eine bevollmächtigte Person ausgehändigt. Das Wahlamt berät in solchen Fällen gerne unter Tel. 0761/201-5757.
Wichtig: Mit Coronasymptomen (Fieber, Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksstörungen) dürfen weder das Wahllokal noch das Wahlamt betreten werden!

Wann liegen die Wahlergebnisse vor?

Am Wahlsonntag wird die Auszählung vorbereitet, am Montag und Dienstagmorgen nach der Wahl werden die einzelnen Stimmen erfasst. Das vorläufige Wahlergebnis verkündet Erster Bürgermeister Ulrich von Kichbach am Dienstag, 15. Dezember, mittags. Dann wird das Wahlergebnis auch unter www.freiburg.de/wahlen bekannt gegeben. Amtlich wird das Ergebnis, sobald es der Gemeindewahlausschuss am Donnerstag, 17. Dezember, bestätigt.

Infos in mehreren Sprachen

Unter www.migrantenbeirat-freiburg.de stehen alle Infos rund um die Wahl. Insbesondere zur Briefwahl gibt es hier schon viele Infos in 14 verschiedenen Sprachen. Außerdem kann man sich hier die Kandidierenden anschauen, inklusive Fotos, kleinen Steckbriefen, Botschaften und Videoclips. Die Website wird laufend aktualisiert.

Wer steht zur Wahl?

Auf die 19 Sitze im Gremium bewerben sich diesmal 52 Kandidierende aus 27 Herkunftsländer von A wie Afghanistan bis V wie Venezuela - aus Afrika, Asien, Europa und Südamerika.

Insgesamt treten 29 Männer und 23 Frauen an. Der jüngste Kandidat, Ardawan Abdi, ist 20, der älteste, Dr. Mohammad Salavati-Khouzani, ist 78 Jahre alt.

Wer darf wählen?

Wahlberechtigt sind diesmal rund 33.000 Menschen; bei der letzten Wahl (2015) waren es rund 7000 weniger. Ursprünglich sollte die Wahl im Mai stattfinden; da die Bewerbungsphase der Kandidierenden damals mit dem Lockdown zusammenfiel, musste sie auf Dezember verschoben werden.

Schon jetzt zeichnet sich in absoluten Zahlen eine Rekordbeteiligung an der diesjährigen Beiratswahl ab. Bis heute haben bereits über 1300 Wahlberechtigte per Briefwahl ihre Stimme abgegeben. Bisher liegt die Höchstzahl der Gesamtstimmen (Briefwahl und Wahllokal) bei 1607 – erzielt im Jahr 1991 bei der ersten Wahl zum Migrantenbeirat.

Infos und Adressen

Veröffentlicht am 09. Dezember 2020
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