Ideen für Klimaschutz-Aktionen

Aufgrund des derzeitigen Infektionsgeschehens sind leider keine persönlichen Treffen möglich. Viele Ideen können daher erst umgesetzt werden, wenn die pandemiebedingten Kontakt-Beschränkungen aufgehoben sind. Bis dahin können Sie sich informieren, mit uns und Nachbar_innen planen, virtuell kennenlernen oder mittels Videokonferenzen Ihre Aktion weiter voranbringen!

Wir zeigen hier eine Auswahl von Aktions-Ideen, welche für den Beginn der Netzwerkarbeit in Waldsee besonders geeignet erscheinen. Alle Aktions-Ideen, die uns erreichen, sowie die Angebote des Umweltschutzamtes und seiner Partner_innen werden regelmäßig auf der Projektwebseite übersichtlich dargestellt.

Möchte Ihr/e Organisation/Verein/Schule sich bei einer dieser Aktionen beteiligen? Welche Ideen interessieren Sie oder Ihre Kolleg_innen/Mitglieder? Wie sind diese Ideen mit Ihrem Alltag und Ihrer Arbeit kombinierbar?

Das Projektteam steht gerne jederzeit zur Verfügung, um Sie bei der Planung und Durchführung von Ideen zu unterstützen

Aktionstag(e)

Beschreibung

Bringen Sie sich aktiv in das Freiburger Klimaschutzgeschehen ein und wirken Sie bei der Organisation von verschiedenen Aktionstagen mit.
Im Rahmen von verschiedenen Aktionstagen soll auf konkrete Querschnittsthemen zum Klimaschutz aufmerksam gemacht werden.
Ein erster Aktionstag zum Thema Leitungswasser und Flaschenwasser wurde bereits am 22. März veranstaltet.

Beteiligungs-Möglichkeiten

Sie möchten mit anpacken oder/ und haben eine Idee oder ein Thema, welches Sie unbedingt mit anderen teilen und voranbringen wollen? Dann ist die Organisation eines Klimaschutz- Aktionstages genau das Richtige für Sie. Gemeinsam mit verschiedenen Vereinen und Institutionen können Sie einen solchen Aktionstag veranstalten und Bürger_innen rund um klimapolitische Themen informieren.

Für weitere Wasseraktionstage werden noch Interessierte Menschen und Räumlichkeiten gesucht. Bei Interesse können Sie direkt eine Email  senden an nik@akwasser.de

Wer macht schon mit 

Die Vereine Regiowasser e.V. und Parents for Future waren vor Ort und klärten über den Umstieg auf Leitungswasser und die damit verbundenen CO2- Einsparungen auf. Passend zum Weltwassertag konnten sich Bürger_innen an diesem Aktionstag rund um das Thema „Leitungswasser“ informieren.
Die Aktion wurde von der Organisation "a tip: tap" mit der deutschlandweiten Fotoaktion "Leitungswasser Liebe" unterstützt.
Mehr dazu unter: https://atiptap.org/projekte/weitere/weltwassertag/

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiges Instrument, um die Menschen über das Themenfeld Klimaschutz zu informieren, Akzeptanz zu schaffen und zum eigenem Handeln zu motivieren.

AG Gebäudebegrünung für Waldsee

Beschreibung

In einer Arbeitsgruppe wird gemeinsam mit Interessierten die Umsetzung konkreter Begrünungsideen erarbeitet.

Beteiligungs-Möglichkeiten

In dieser Arbeitsgruppe können sich sowohl Teilnehmer_innen des Informationstages, als auch Interessierte, die nicht teilgenommen haben, engagieren. Wer möchte die AG leiten, bietet Input, organisatorische Unterstützung, Moderation, Räumlichkeiten?

Wer macht schon mit

Die Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Freiburg koordiniert den Informationstag und steht für Rückfragen gerne zur Verfügung. Kontakt:: verena.hilgers@stadt.freiburg.de

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Gebäudebegrünungen wirken als CO2-Speicher. Zudem tragen Sie zur Gebäudedämmung bei, können so Heizkosten im Winter und Kühlkosten im Sommer verringern, sparen Energie ein und tragen zu einem natürlichen, angenehmeren Raumklima bei. Insbesondere eine Fassadenbegrünung leistet zudem Verdunstungskühlung und macht die Hitzetage erträglicher, schafft entsiegelte Flächen, was zu mehr Versickerungsmöglichkeiten bei starken Regenfällen führt und trägt zur Verschönerung unseres Quartiers bei. Darüber hinaus schaffen wir Lebensraum für Tiere und können so auch noch etwas für die Biodiversität in unserer Stadt tun.

Klimathon

Beschreibung

Der Klimathon ist ein Bildungsprojekt, bei dem Schüler_Innen mit Unterstützung lokaler Akteure eigene Klimaschutzprojekte umsetzen.
Die Lehrenden teilnehmder Klassen werden vorab in das Konzept und den Prozess eingeführt.Während des Klimathons werden lokale Akteure (Wissenschaftler_innen, Vertreter_innen der sozioökonomischen Welt und/oder der lokalen Behörden) eingeladen, um die Schüler_innen zu informieren, anzuleiten, wissenschaftliche Ergänzungen einzubringen, oder der Garant für einen Projektansatz zu sein. Am Ende des Tages wird das Projekt definiert (Ziel, Mittel, Planung, usw.) und in den folgenden Monaten von den Schüler_innen umgesetzt. Es kann ein sehr einfaches Projekt sein, oder auch eine tiefgreifende Umgestaltung der Schule oder sogar der Stadt einleiten. Am Ende werden alle Akteure versammelt, die Bilanz über was erreicht wurde wird gezogen und die Herausforderung gefeiert!

Beteiligungs-Möglichkeiten

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Chevallier chevallier@dfglfa.net

Wer macht schon mit

Am 15. Dezember 2021 startete ein Klimathon mit Schüler_innen einer 8. Klasse des Deutsch-Französischen Gymnasiums in Freiburg. Das Umweltschutzamtes hat der Schulklasse die Themen Ernährung (Schwerpunkt Schulverpflegung) und Konsum (Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft) im Kontext Klimawandel und -schutz in Freiburg vorgestellt. Wegen der Pandemie-bedingten Einschränkungen zieht sich auch der Klimathon und die Entwicklung konkreter Projekte in die Länge. https://www.maisons-pour-la-science.org/node/1488507

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Durch die Sensibilisierung der Schüler_innen, Vermittlung von Know-how und insbesondere die aktive Beteiligung der Jugenlichen an der Problemlösung  werden junge Generationen auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet und das Bewusstsein für die Auswirkungen ihres täglichen Handelns auf das Klima und mögliche Alternativen gestärkt.

Schul-Projekttag: Der faire Burger - von der Sojabohne bis zum Tofu

Beschreibung

1. Feldbesichtigung: Von der Sojapflanze bis zur fertigen Sojabohne.2. Tofu-Herstellung: Wie werden aus der Sojabohne Tofu- und Okarapatties?3. Bau eines Solarkochers: Kann man mit Sonnenenergie kochen?4. Anbraten der Patties auf dem Solarkocher und gemeinsames Essen sowie Verkosten von Taifun-Produkten.Am Morgen treffen wir uns an der Dachswanger Mühle, dort sehen wir wie in Umkirch Soja angebaut wird, welche Unterschiede es in der konventionellen zur biologischen Landwirtschaft gibt und wie aus der Sojapflanze Sojabohnen werden.Anschließend geht es zurück nach Freiburg in die Ökostation. Nach einer spannenden Einführung zu den globalen und sozialen Auswirkungen des Sojaanbaus, der Verwendung von Soja sowie zu regenerativen Energien und der Nutzung von Sonnenstrahlen im Alltag, krempeln wir die Ärmel hoch und werden selbst aktiv. Die eine Gruppe wird aus Sojabohnen selbst Tofu- und Okarapatties herstellen. Die andere Gruppe baut einen Solarkocher, auf dem die Patties später angebraten werden. Zum Schluss braten alle gemeinsam die Patties sowie weitere Tofuprodukte, gesponsert von Taifun, mit Hilfe der Sonne an. Wenn die Schüler_innen alle satt sind, lassen wir den Projekttag nochmal Revue passieren und verabschieden uns von den Kooperationspartner_innen.

Beteiligungs-Möglichkeiten

Die Projekttage werden federführend vom Amt für Schule und Bildung organisiert. Interessierte Schüler_innen, Lehrer_innen oder Eltern, können sich bei der Aktionsteamleitung Frau Siebenmorgen melden: Kerstin.Siebenmorgen@stadt.freiburg.de
Das Projekt wird, in Absprache mit der Lehrkraft, entsprechend der Interessen und Vorkenntnisse der Schüler_innen ausgerichtet.

Wer macht schon mit

Eine Schulklasse des Deutsch-Französischen Gymnasiums nimmt an dem Koopperationsprojekt mit der Dachswanger Mühle, Ökostation, Solare Zukunft e. V. und dem Amt für Schule und Bildung teil.

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Durch die Sensibilisierung der Schüler_innen und Vermittlung von Know-how wird das Bewusstsein junger Generationen für die Auswirkungen des Fleischkonsums auf das Klima und mögliche Alternativen, globale und soziale Auswirkungen des Sojaanbaus und Verwendung von Regenerativen Energien gestärkt.

Gemeinschaftsgärten

Beschreibung

Interessierte Gartenbesitzer_innen und Gartensuchende bewirtschaften gemeinsam einen Klimagarten und bauen Lebensmittel an, bspw. durch die Verwendung von Pflanzenkohle und nach den Prinzipien der Permakultur.

Beteiligungs-Möglichkeiten

Wenn Sie gerne Ihren Garten für ein gemeinschaftliches Projekt anbieten oder einen Garten suchen, melden Sie sich beim Projektteam: Kontakt: klimaquartier@stadt.freiburg.de

Wer macht schon mit

Das Interesse an gemeinschaftlichem Gärtnern wächst, zahlreiche Initiativen entstehen in ganz Deutschland. Hier finden Sie Unterstützung, Projekte in und um Freiburger sowie viel Wissenswertes rund um das Thema: https://www.urbanes-gaertnern-freiburg.de/de

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Pflanzen und gesunde Böden speichern Wasser und CO2, verbessern die Luftqualität in der Stadt, kühlen in heißen Sommernächten und tragen zum Erhalt der Artenvielfalt bei.  Werden zudem Lebensmittel angepflanzt, kommen auch noch die positiven Effekte lokaler, verpackungsarmer Ernährung auf das Klima hinzu. Außerdem entstehen Begegnung, Austausch und Gemeinschaft, ein wichtiger Beitrag für das Klima im Quartier!

Gartenpatenschaften

Beschreibung

Nicht alle haben Zugang zu einem Garten, in dem sie sich auch gärtnerisch betätigen können. Auf der anderen Seite gibt es Gartenbesitzer_innen, die nicht dazu kommen, ihren Garten zu pflegen und sich freuen würden, wenn jemand in ihren Gärten Blumen oder Gemüse anbauen würde. Das Umweltschutzamt bietet Unterstützung, um Gartenpartnerschaften ins Leben zu rufen!

Beteiligungs-Möglichkeiten

Wenn Sie gerne zur Gründung eines Netzwerks zwischen Gartenbesitzer_innen und Gartensuchenden (Hobby-)Gärtner_innen beitragen möchten, melden Sie sich beim Projektteam: ein (Online-)Treffen wird dafür organisiert. Kontakt: klimaquartier@stadt.freiburg.de

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Pflanzen und gesunde Böden speichern Wasser und CO2, verbessern die Luftqualität in der Stadt, kühlen in heißen Sommernächten und tragen zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Werden zudem Lebensmittel angepflanzt, kommen auch noch die positiven Effekte lokaler, verpackungsarmer Ernährung auf das Klima hinzu. Mit einer Gartenpatenschaft leisten Sie darüber hinaus auch einen wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander und damit für ein gutes Klima im Quartier.

Bürgerwerkstatt „Essbare Stadt“

Beschreibung

Arbeitsgruppe zum Thema „Lebensmittelfreundlicher Stadtteil“: Ideen, Wünsche und Möglichkeiten, wie z.B. Gemeinschaftsgärten, Wildkräuter, Obstbäume, Abholstationen für Gemüse-Abos, Foodsharing, etc.

Beteiligungs-Möglichkeiten

Bieten Sie dafür Örtlichkeiten an? Haben Sie mit Ihren Mitgliedern/Schüler_innen/Sportler_innen etc. Interesse teilzunehmen?

Wer macht schon mit

Die Leitung für die Aktion übernimmt Frau Sarah Daum vom Ernährungsrat Freiburg: essbare-stadt@ernaehrungsrat-freiburg.de
Mehr Infos: ernaehrungsrat-freiburg.de/essbare-stadt

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Durch die Wahl unseres Essens können wir jeden Tag etwas Konkretes für den Klimaschutz tun – sei es durch kürzere Transportwege, keine/klimafreundlichere Verpackungen, saisonale Produkte, weniger Fleisch, ökologischer Anbau, etc.
Mit „Essbare Stadt“  möchte der Ernährungsrat Freiburg den Bürgerinnen und Bürgern Wissen und Möglichkeiten vermitteln, gemeinsam für eine regionale und zukunftsfähige Ernährung aktiv zu werden, z.B. durch Gemeinschaftsgärten und Abholstationen für Gemüse-Abos und Foodsharing.

Temporäre Spielstraßen

Beschreibung

Im Zeitraum von Juni bis September 2021 wird an vier Nachmittagen eine Straße in Waldsee für Kinderspiel gesperrt.

Download Beschreibung der Aktion Temporäre Spielstraßen (pdf) (602,5 KB)

Beteiligungs-Möglichkeiten

Als Kooperationspartner_innen werden sowohl Schulen und Kitas als auch Sportvereine im Stadtteil angefragt. Möchten Sie einen Spielnachmittag co-organisieren?

Wer macht schon mit

Die Aktionstage werden federführend vom Kinderbüro im Jugendbildungswerk Freiburg e.V. organisiert. Bei Interesse:
Frau Spindler und Frau Schmidtchen kinderbuero@jbw.de

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen müssen wir unsere Mobilitätsgewohnheiten ändern. Während der temporären Spielstraßen identifizieren wir Bedarfe, zeigen bestehende Angebote und dass klimafreundliche Mobilität nicht zwangsläufig Verzicht bedeutet. Insbesondere in der Stadt bedeutet es, schneller und flexibler unterwegs zu sein, mehr Flächengerechtigkeit, saubere Luft und eben mehr Spielmöglichkeiten für unsere Kinder.

AG klimafreundlich mobil in Waldsee

Beschreibung

Welche Angebote und Hindernisse für den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität gibt’s es in Waldsee? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Die AG klimafreundliche Mobilität soll in diesem Bereich Handlungsspielräume und Bedarfe von Bürgern_innen und Pendlern_innen aufzeigen.

Beteiligungs-Möglichkeiten

Wer möchte die AG leiten oder mitmachen?  Wer bietet Input, organisatorische Unterstützung, Moderation, Räumlichkeiten? Wer möchte ein konkretes Projekt ins Leben rufen?

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Der Verkehrssektor ist ein wichtiger Treiber für den Ausstoß von THG-Emissionen. Die Rahmenbedingungen und Bedarfe im Bereich Mobilität können selbst innerhalb einer Stadt stark variieren. Zielgruppen-orientierte Angebote und Maßnahmen erhöhen die Akzeptanz für eine klimafreundliche Verkehrswende.

AG nachhaltige Schulkantinen

Beschreibung

Das Angebot in den Schulkantinen sollte ökologisch und klimafreundlich sein. Doch wie kann das gewährleistet werden? Und wie steht es um die Nachfrage nach klimafreundlichen Angeboten? Was sind die Rahmenbedingungen und Handlungsoptionen der verschiedenen Bildungseinrichtungen?

Beteiligungs-Möglichkeiten

Wer möchte die AG leiten oder mitmachen? Wer bietet Input, organisatorische Unterstützung, Moderation, Räumlichkeiten?

Wer macht schon mit

United World College, Deutsch-Französisches Gymnasium, Musikhochschule

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Durch die Wahl unseres Essens können wir jeden Tag etwas Konkretes für den Klimaschutz tun – sei es durch kürzere Transportwege, keine/klimafreundlichere Verpackungen, saisonale Produkte, weniger Fleisch, ökologischer Anbau, etc. Die Wahl unseres Essens wird aber maßgeblich durch das Angebot beeinflusst – insbesondere dann, wenn wir auswärts essen.

AG gemeinschaftliche Solaranlagen

Beschreibung

AG für die Akquise von verfügbaren Dächern um gemeinsame PV Anlagen zu errichten.

Beteiligungs-Möglichkeiten

Wer möchte die AG leiten oder mitmachen?  Wer bietet Input, organisatorische Unterstützung, Moderation, Räumlichkeiten? Wer weiß von Dächern, die dafür geeignet wären?

Wer macht schon mit 

Dr. Burghard Flieger, Vorstand Solar-Bürger-Genossenschaft eG (bf@solargeno.de www.solargeno.de) hat sich bereit erklärt, diese Gruppe am Anfang zu leiten.

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Solarmodule wandeln Sonnenenergie um und zählen daher zu den erneuerbaren Energiequellen. Je mehr Energie wir durch erneuerbare Energien decken können, desto mehr THG-Emissionen können wir einsparen. Der genossenschaftliche und lokale Ansatz bedeutet zudem ein Wandel weg von zentral erzeugter oder importierter Energie hin zu mehr Eigenverantwortung und Unabhängigkeit.

Energiekarawane

Beschreibung

Am 30. September 2021 kommt die Energiekarawane nach Waldsee.

Die Energiekarawane bietet eine kostenlose Energiesparberatung vor Ort an alle Haushalte! Menschen mit Immobilienbesitz können sogar einen Gebäude-Check sowie Beratung zu Fördermitteln für energetische Sanierungen bekommen.

Die Energiekarawane im Rahmen des Projektes "Unser Klimaquartier Waldsee" ist dieses Jahr unser Beitrag zu den Energiewendetage Baden Württemberg 2021.

Logo Energiewendetage BaWü 2021

Beteiligungs-Möglichkeiten

Nach der Auftaktveranstaltung am 30.09. abends im Stadtteil (Ort wird bald bekannt gegeben) haben alle Interessierten sechs Wochen Zeit um das Angebot wahrzunehmen.

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?

Private Haushalte sind in Deutschland für fast 30 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs verantwortlich, entsprechend hoch ist hier das Einsparpotential.

Was hat das mit dem Klimaschutz zu tun?

Diese Frage werden wir für jede Aktion beantworten, die im Rahmen des Projektes stattfindet. So wird die Verknüpfung zwischen unserem Alltag und dem Klimaschutz für uns alle sichtbarer.

Wir fokussieren auf vier Aspekte des Klimaschutzes:

  1. Verminderung von Treibhausgas-(THG)-Emissionen
    Bei manchen Aktionen ist die THG-Emissionen-Verminderung messbar oder ihr Potential, die THG-Emissionen der Einwohner_innen langfristig zu mindern, ist erkennbar. Reduktion von THG-Emissionen erreicht man z.B. durch energetische Sanierung von Gebäuden, Anschaffung einer Photovoltaik-Anlagen oder auch durch einen effizienteren Umgang mit Strom und Heizenergie, Tempo-Limits, u.v.m..  Es ist aber nicht immer möglich oder zielführend, bei einzelnen Maßnahmen oder bei Änderungen des Lebensstils die THG-Emissionen zu messen.
    Deshalb sind für den Klimaschutz auch die folgenden Aspekte weiter unten sehr wichtig.
  2. Ressourcenschonung
    Circa fünfzig Prozent der globalen CO2-Emissionen gehen direkt oder indirekt auf die Gewinnung und Verarbeitung von fossilen Brennstoffen, Biomasse, Erzen und Mineralen zurück. In der gesamten Wertschöpfungskette werden mehr natürliche Ressourcen genutzt als unser Planet Erde erneuern kann. 
    Alle Aktionen, die es ermöglichen, sparsamer und effizienter mit unseren Ressourcen umzugehen, stellen also einen großen Beitrag für den Klimaschutz dar. Das kann z.B. sein: Langlebigkeit von Produkten fördern, Recycling, Reparieren statt wegwerfen, bewusst konsumieren, u.v.m.
  3. Gesellschaftlicher Wandel
    Neue Technologien, erneuerbare Energiegewinnung und effizientere Produktion sind unabdingbar, um die Erderwärmung zu verlangsamen. Alleine reichen sie jedoch nicht aus. Wir als Gesellschaft müssen neue Regeln, Standards und Gewohnheiten identifizieren und akzeptieren, die uns erlauben, „normal“ zu leben und dabei langfristig weniger THG zu emittieren.
    Deshalb fördern wir auch Aktionen, die zu dauerhaft klimafreundlicheren Lebensstilen im Stadtteil beitragen. Diese Aktionen haben eine enorme Vorbildfunktion und stärken die Handlungskompetenz relevanter Zielgruppen für den Klimaschutz.
  4. Gesundheit und Luftreinhaltung
    Klimaschutz hat viele positive Nebeneffekte: z.B. verbessern wir durch weniger motorisierten Verkehr unsere Luft, verringern Lärm und Gefahren auf unseren Straßen. Eine klimafreundliche Ernährung mit vielen pflanzlichen, natürlichen, wenig bearbeiteten und frischen Zutaten ist gleichzeitig sehr gesund. Deshalb sind alle Aktionen wichtig, die diesen Zusammenhang hervorheben.

Für Ihre Klimaschutz-Ideen bieten wir Ihnen Beratung an! So wird Ihre Aktion noch wirkungsvoller und wir kommen unserem Ziel, unsere gewünschten Klimaschutzziele zu erreichen, noch ein Stückchen näher.

Logo: Schriftzug "Unser Klimaquartier Waldsee"

Kontakt

Umweltschutzamt
Klimaschutz und Luftreinhaltung
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg
klimaquartier@stadt.freiburg.de

Ilaria De Altin
Klimaschutzmanagerin
Tel: 0761/201-6147
ilaria.dealtin@stadt.freiburg.de

Anne-Kathrin Brand
Klimaschutzmanagerin
Tel: 0761/201-6118
anne-kathrin.brand@stadt.freiburg.de