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Flächennutzungsplan 2040: Wie soll Freiburg künftig aussehen?

Grafik, die einen Stadtteil mit verschiedenen Gebäuden und Verkehrswegen zeigt.
Welche Stadtentwicklung wünschen sich Freiburgs Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft?

Jetzt mitmachen! Wie sieht die räumliche Zukunft Freiburgs im Jahr 2040 aus? Wie werden wir leben, wohnen, arbeiten, uns fortbewegen und unsere Freizeit verbringen? Dazu wurden 6 Szenarien möglicher Entwicklungen entworfen, die Bürgerinnen und Bürger bis zum 7. Dezember auf www.mitmachen.freiburg.de anschauen, bewerten und diskutieren können.

Zukunftsszenarien eignen sich dazu, breit in die Zukunft zu denken und unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten zu durchleuchten. Wir können mit Szenarien zukünftige Risiken und Chancen besser erkennen. Darauf aufbauend lassen sich Strategien für die Stadt entwickeln, die möglichst zukunftsrobust sind.

Zukunftsszenarien für Freiburg

  • Dynamische Wachstumsstadt: Hochdruck und Dichte als Dauerzustand
  • Smarte Öko-City: Konzentrierte Verdichtung in die Höhe
  • Erhaltende Stadt im Speckgürtel: Wachstum ergießt sich in die Region
  • Gesunde Selbstversorgerstadt: Polyzentrale Stadt der kurzen Wege
  • Urban-Produktive Wissensstadt: Stärkung zentraler Lagen
  • Vernetzter Agglomerationsraum: Integration von Stadt und Region

Alle Szenarien berücksichtigen Wohnen, Gewerbe, Mobilität, Handel, Soziale Infrastruktur, Ver- und Entsorgung, Landwirtschaft, Natur- und Erholung sowie deren unterschiedliche Auswirkungen auf die Kernstadt, den Stadtrand, die Ortslagen und die Region.

Angesichts des großen Spektrums, das die verschiedenen Szenarien aufzeigen, ist eine breite Beteiligung der Bürgerschaft von großer Bedeutung. Schließlich bilden die Eindrücke, Hinweise und Bedenken der Freiburger Bürgerinnen und Bürger die Grundlage für die Ausrichtung des zukünftigen Flächennutzungsplans 2040.

Bei den schon heute auftretenden Zielkonflikten ist zukünftig eine Schwerpunktsetzung erforderlich. Mit den Szenarien soll die Weichenstellung für die nachfolgenden Phasen der Flächensuche und -abwägung erfolgen.

Roland Jerusalem, Leiter des Stadtplanungsamtes

Ideen aus Bürgerschaft und Gemeinderat gefragt

Nach der Büregrebeteiligung kommt Anfang 2021 dann auch der Gemeinderat ins Spiel. Vertreterinnen und Vertreter aller Fraktionen sollen Ideen entwickeln, die einerseits dazu beitragen, die positiven Aspekte eines Zielszenarios zu erreichen und andererseits negative Aspekte verhindern oder abschwächen sollen.

Das letztlich ausgewählte Zielszenario bildet dann gemeinsam mit den Handlungsempfehlungen des Gemeinderats die Grundlage für die konkrete Flächendiskussion, die Mitte 2021 mit der Ermittlung von Nutzungspotenzialen einzelner Flächen beginnt.

Hintergrund zur Neuaufstellung des FNP 2040

Seit zwei Jahren arbeitet die Stadtverwaltung an der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (FNP) 2040 mit integriertem Landschaftsplan 2040: Wie und wo soll sich Freiburg bis 2040 entwickeln?

Aktuell befindet sich das von der im Stadtplanungsamt angesiedelten Projektgruppe FNP 2040 betreute Verfahren in der zweiten von vier Phasen. Zum Auftakt ging es darum, weltweite Zukunftstrends zu betrachten und ihre Bedeutung für Freiburg zu diskutieren. Dazu gab es fünf sehr gut besuchte Veranstaltungen im Konzerthaus. Die Ergebnisse der ersten Phase wurden inzwischen in sechs Zukunftsszenarien gebündelt, die anhand der aktuell laufenden Beteiligung nun abermals mit der Bürgerschaft besprochen werden sollen.

Jetzt mitmachen!

Bis zum 7. Dezember auf www.mitmachen.freiburg.de

Infos und Hintergründe zum Flächennutzungsplan 2040 sowie die Termine der Vor-Ort-Besuche gibt es auf www.freiburg.de/uebermorgen

Veröffentlicht am 11. November 2020
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