Die Zerstörung der Freiburger Synagoge in der Reichs­pogromnacht jährt sich dieses Jahr zum 82. Mal.

Niemals wieder!

zwei Männer mit Maske legen Blumen am Synagogen Denkmal in Freiburg nieder und spiegeln sich dabei in der Wasseroberfläche

Die Brandstiftungen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, bei denen auch die Freiburger Synagoge in Flammen aufging, markierten einen der entscheidenden Schritte von der Entrechtung, Diskriminierung und Verfolgung jüdischer Mitmenschen hin zu Deportationen und Holocaust.

Jedes Jahr kommen Vertreter*innen der jüdischen Gemeinden, der Stadt und mehrerer Institutionen am 9. November auf dem Platz der Alten Synagoge zusammen, um an die Pogromnacht zu erinnern.

Es ist notwendig und wichtig, dass wir uns an die schrecklichen Ereignisse der Pogromnacht erinnern. Das dürfen und werden wir nie vergessen. Und auch wenn es in diesem Corona-Ausnahmejahr 2020 leider von städtischer Seite aus keine Veranstaltung gibt, gedenken wir dennoch im Stillen der fürchterlichen Verbrechen, die auch hier, in unserer Stadt damals verübt wurden. Gerade weil antisemitische Parolen leider auch heute noch zu hören sind, ist es umso wichtiger, diese Erinnerung wachzuhalten.

Deshalb haben Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach und ich heute alleine am Synagogenbrunnen Blumen niedergelegt.

Veröffentlicht am 09. November 2020

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