Rad-Vorrang-Route FR2 wächst weiter

  • Im Güterbahnhof-Areal kommen jetzt Radfahrstreifen für eine radfreundliche Anbindung
  • In der Neunlindenstraße wurden Radschutzstreifen markiert und ein Radweg gebaut – Verbindung zur Waldkircher Straße
  • Mehr als ein Kilometer neue Wege für den Radverkehr

Bislang endete der 2019 auf der Rad-Vorrang-Route FR2 fertiggestellte Radweg entlang der Hartmannstraße auf Höhe des Güterbahnhof-Areals. Für die Anbindung Richtung Waldkircher Straße wurden jetzt in der Neunlindenstraße Radschutzstreifen markiert und ein Radweg gebaut. Außerdem wird die Rad-Vorrang-Route FR2 nach Norden durch das Güterbahnhof-Gelände verlängert.  

Bereits vor einigen Wochen hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) auf beiden Seiten der Neunlindenstraße Radschutzstreifen markiert. In der Kurve der Neunlindenstraße zur Hartmannstraße wurde auf der Nordseite ein Stück Radweg gebaut, um den Anschluss an den Radweg Hartmannstraße herzustellen. Durch den Bau des Radweges war es möglich, die alten und großen Bäume in diesem engeren Bereich zu erhalten. In den übrigen, breiteren Bereichen wurden zuvor auf der Südseite der Straße zwischen den Bäumen die Bordsteine abgesenkt und so ein Parkstreifen geschaffen. So konnten Parkplätze, die bislang auf der Fahrbahn lagen, zwischen die Bäume gelegt werden. Wegen der Bäume verringert sich die Anzahl der Parkplätze um rund 15 Stück. Auf der Fahrbahn wurde so Platz geschaffen für 1,6 Meter breite Radschutzstreifen, die deutlich über der Mindestbreite von 1,25 Meter liegen. Zudem wurden Sicherheitstrennstreifen angelegt, die einen Schutzraum zu parkenden Autos schaffen.

Radschutzstreifen sind - im Gegensatz zum Radfahrstreifen - mit einer unterbrochenen schmalen Linie markiert. Sie wurden in Freiburg bislang unter anderem im Rennweg, der Zähringer Straße, der Sundgauallee und der Basler Landstraße angebracht und haben sich dort wie auch bundesweit sehr gut bewährt. Die Fahrbahn zwischen den Schutzstreifen bietet ausreichend Platz für die Begegnung von zwei Autos.  Auf Radschutzstreifen, wie auch auf Radwegen und Radfahrstreifen, gilt absolutes Halteverbot.

Durch die neuen Schutzstreifen hat das GuT eine radfreundliche Verbindung hergestellt zwischen dem Radweg entlang der Hartmannstraße (FR2) und der geplanten Rad-Vorrang-Route FR3 in der Waldkircher Straße. Diese wird in den nächsten Jahren zusammen mit der Stadtbahn Waldkircher Straße gebaut.

Und die Rad-Vorrang-Route FR 2 wächst weiter. Richtung Norden wird die Fortsetzung in den nächsten Tagen durch das Güterbahnhof-Gelände angelegt. Dazu werden in der Paul-Ehrlich-Straße und großen Teilen der Ingeborg-Krummer-Schroth-Straße beidseitig Radfahrstreifen markiert – sobald es die Witterung zulässt. Diese werden 2,10 Meter breit sein und damit breiter als das Standardmaß von 1,85 Meter. Auch hier wird zusätzlich noch ein Sicherheitstrennstreifen angelegt. Die Radfahrstreifen werden als Teil der Erschließung des Güterbahnhof-Areals von dessen Eigentümerin, der Firma Aurelis, angelegt, die Straße dann an die Stadt Freiburg übertragen. Die Radstreifen schaffen die Verbindung vom Radweg entlang der Hartmannstraße bis zur Berta-Ottenstein-Straße im Norden des Güterbahnhof-Geländes. Von da können Radfahrende über einen Radweg bis zur Tullastraße gelangen. Auf dem Gelände des Güterbahnhofs werden mehrere Tausend dort wohnende und arbeitende Menschen besser an das Radverkehrsnetznetz angebunden.

Das Freiburger Radverkehrsnetz (bislang 470 Kilometer lang) wächst durch diese beiden Maßnahmen in der Neunlindenstraße und im Güterbahnhof-Gelände um mehr als einen Kilometer Länge.

Veröffentlicht am 27. Oktober 2020

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