zuletzt aktualisiert: 23.11.2021, 20 Uhr

Das gilt derzeit

Neue Alarmstufe II mit 2G plus gilt ab Mittwoch

Seit Mittwoch, 24. November 2021 gilt in ganz Baden-Württemberg die neue Alarmstufe II. Die Maßnahmen betreffen vor allem ungeimpfte und nicht genesene Menschen, in vielen Bereichen gilt 2G-plus, also geimpft oder genesen plus zusätzlich getestet.

Türe mit Plakat zur 2G-Regel
In vielen Bereichen braucht es ab Mittwoch zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test (Foto: Stadt Freiburg/Seeger).

Die neue Landesverodnung,die am Mittwoch in Kraft tritt, sieht eine zusätzliche vierte Stufe vor -  so wird es künftig auch eine Alarmstufe II, geben, die ab einer landesweiten Intensivbetten-Auslastung von 450 Corona-Patienten oder ab einer 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz von 6 gilt. Da am Dienstag beide Werte bereits überschritten waren, gelten die Regeln der Alarmstufe II bereits von morgen an.

Das sind die neuen Regeln im Überblick:

In vielen Bereichen gilt 2G-plus, das heißt, der Zugang ist nur für Geimpfte oder Genesene gestattet, die zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können, so

  • bei öffentlichen Veranstaltungen (Freizeit, Kultur, Sport),
  • in Clubs, Bars und Diskotheken,
  • auf Weihnachtsmärkte,
  • bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen,
  • in Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnliche Einrichtungen.
  • Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht, für Getestete ist allerdings ein PCR-Test vorausgesetzt.
  • Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte werden ab der Alarmstufe auf 50 Prozent der Kapazität begrenzt.
  • In Hotels gilt für touristische Übernachtungen bereits ab der Alarmstufe 2G, bei geschäftlichen Übernachtungen 3G.
  • In Bus und Bahn sowie im Flugzeug gilt auf Grund bundesrechtlicher Vorgaben generell 3G.
  • Die neue Corona-Verordnung stellt zudem nochmal deutlicher klar, wie Betreiber, Anbieter und Veranstalter verpflichtet sind, Test-, Genesenen und Impfnachweise zu kontrollieren. Sie müssen die Angaben mit einem amtlichen Ausweisdokument abgleichen. Genesenen- und Impfnachweise müssen elektronisch, etwa mit der CoVPassCheck-App geprüft werden.
  • Schülerinnen oder Schüler einer Grundschule, eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule müssen weiter keinen Testnachweis vorlegen und sind von den Zugangs- und Teilnahmeverboten ausgenommen. 
  • Ausnahmen für Schülerinnen und Schüler gelten nicht in Diskotheken – auch sie müssen 2G-Nachweise vorlegen, in der Alarmstufe II gilt 2G plus.

Außerdem gelten zusätzlich in Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 500 Ausgangsbeschränkungen für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene von 21 bis 5 Uhr (Ausnahme bei Vorliegen triftiger Gründe, u. a. Berufsausübung, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen / körperliche Bewegung allein im Freien). Im Einzelhandel gilt in diesem Fall grundsätzlich 2G (Ausnahme: Grundversorgung).

Die Details, was in der Alarmstufe II ab Mittwoch 24. November nun gilt,  hat die Landesregierung auf baden-wuerttemberg.de zusammengstellt.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Corona-Verordnung.

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