Viel mehr als Umweltschutz

Nachhaltigkeit in Freiburg

Eine Mohnblume vor dem Rathaus im Stühlinger
Foto: Patrick Seeger / Stadt Freiburg

Wer Nachhaltigkeit hört, denkt meist an Umwelt und Natur, die es zu schützen gilt. Tatsächlich geht der Begriff auf die Waldwirtschaft zurück. Dort sollten nur so viele Bäume abgeholzt werden, wie sich auf natürliche Weise regenerieren. Heute umfasst der Begriff viel mehr: Nachhaltigkeit bedeutet, langfristig zu denken und den künftigen Generationen unsere Stadt lebenswert zu erhalten.

"Tu Du’s": Alle müssen mitmachen

Dafür hat sich die Stadt Freiburg Nachhaltigkeitsziele gesetzt, die unter www.freiburg.de/nachhaltigkeit zusammengefasst sind. Was tut die Stadt konkret für Nachhaltigkeit? Und was kann jede und jeder Einzelne dazu beitragen? Entsprechende Anregungen bietet das neue städtischen Nachhaltigkeitsportal. Wer sich etwa fragt, an welcher Stelle der Anfang gemacht werden soll, scrollt sich in der Liste mit zahlreichen „Tu Du’s“ durch viele gute Ideen. Die vielfältigen Möglichkeiten des Engagements in Freiburg werden von aktiven Mitbürger_innen in informativen Interviews erklärt. Für besondere Unterhaltung sorgen die fünf kurzen Videos der Serie „Nachhaltigkeit geht uns alle an“, in denen verschiedene Persönlichkeiten aus Freiburg erklären, was sie unter nachhaltigem Handeln verstehen und wo Nachhaltigkeit in Freiburg sichtbar wird.

Oberbürgermeister Martin Horn freut sich über das neue Informationsangebot: „Es besteht die Gefahr, dass der häufig genutzte Begriff Nachhaltigkeit zur leeren Worthülse verkommt. Wir wollen den Begriff greifbarer machen und konkret zeigen, was in Freiburg läuft. ,Vom Wissen zum Handeln‘ ist das Motto und mit dem neuen Nachhaltigkeitsportal liefern wir zahlreiche konkrete Beispiele, was für ein noch nachhaltigeres Freiburg getan werden kann.“

Städtische Nachhaltigkeitsziele

Die Stadt Freiburg hat sich Nachhaltigkeit groß auf die Fahnen geschrieben. Die städtischen Nachhaltigkeitsziele sollen bis 2030 umgesetzt werden. Zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele braucht es allerdings Engagement aus allen Richtungen. Die Stadtverwaltung kann den Wandel nicht alleine vollbringen. Auch Institutionen, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Bürger_innen der Stadt sind zum Mitmachen aufgerufen. Auf der neuen Webseite wird beispielhaft erklärt, welche konkreten Aktivitäten die Stadt bereits durchführt, um die Ziele zu erreichen. Die Tätigkeiten und Projekte fallen in zwölf verschiedene Handlungsfelder, die, von Teilhabe über Konsum und Lebensweise hin zu Klima und Energie, alle relevanten Themen umfassen. Damit leistet die Stadt Freiburg auch ihren Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Diese globalen Ziele wurden 2015 beschlossen und werden auf allen Ebenen von Staaten über Bundesländer und Kommunen bis hin zu Unternehmen verfolgt, um auch zukünftigen Generationen noch einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen.

Schließlich geht es beim Thema Nachhaltigkeit nicht nur um den Schutz von Klima und Umwelt, sondern ebenso um die Themen soziale Gerechtigkeit, Teilhabe, Resilienz, Bildung und Kultur. Die Corona-Pandemie und ihre bisherigen Folgen haben schonungslos vor Augen geführt, wie stark unsere heutige Welt vernetzt ist. Für eine nachhaltige Entwicklung und eine widerstandsfähige Gesellschaft müssen Verbesserungen auf allen Ebenen angestrebt und interdisziplinär gedacht werden.

Was tut die Stadt konkret für Nachhaltigkeit? Und was kann jede und jeder Einzelne dazu beitragen? Das gibt es ab jetzt immer freitags auf www.freiburg.de zu lesen.

Veröffentlicht am 18. September 2020
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