Freiburg schließt sich Appell von Initiative Seebrücke an die Bundesregierung an

Oberbürgermeister Martin Horn: "Wir müssen den Flüchtlingen von Moria endlich einen sicheren Ort zum Leben ermöglichen. Ich appelliere an die Bundesregierungim Rahmen ihrer Ratspräsidentschaft, die Verteilung der Flüchtlinge in Europa zu lösen."

Stadt Freiburg erneuert Aufnahmebereitschaft von Flüchtlingen im Rahmen der Initiative "Städte Sichere Häfen"

Seit heute Morgen gehen die erschütternden Bilder von dem Brand im Flüchtlingslager Moria um die Welt. Die Lage der Menschen dort ist dramatisch. Die Stadt Freiburg als Mitglied der Initiative „Sichere Häfen“ drängt deshalb  einmal mehr die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, endlich zu handeln. Oberbürgermeister Martin Horn: „Ich bin enttäuscht, dass wir bislang kaum etwas bewegen konnten, um die Situation der Menschen  dort zu verbessern. Es ist dringend geboten, dass die Europäischen Staaten sich nun gemeinsam für eine schnelle Unterstützung einsetzen.“ Auch die Bevölkerung der griechischen Inseln sei über Jahre nicht ausreichend  unterstützt worden. „Es ist traurig, dass es Europa seit Jahren nicht schafft, eine faire Verteilung von Geflüchteten zu organisieren und das menschliche Leid an den Grenzen Europas zu beenden.“

Deshalb fordert er die Bundesregierung auf, ihre Ratspräsidentschaft jetzt zu nutzen, die seit Jahren offene Verteilungsfrage von Geflüchteten in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu lösen. Schnelles Handeln ist  dringend geboten, um Menschenleben zu retten. Freiburg und 63 weitere Städte haben seit der Gründung des Bündnisses „Städte Sicherer Hafen“ im Juni 2019 mehrfach ihre Aufnahmebereitschaft gegenüber der  Bundesregierung erklärt.

„Der Freiburger Gemeinderat hat mit der Verabschiedung einer Resolution zur Seenotrettung von Flüchtenden im März 2019 ausdrücklich den Beitritt der Stadt Freiburg zum Bündnis „Städte Sicherer Hafen unterstützt“, betont Erster Bürgermeister von Kirchbach. „Mit dieser Resolution des Gemeinderates verbunden ist auch die nachdrückliche Aufforderung an die Bundesregierun, Fluchtursachen zu bekämpfen und Geflüchteten einen sicheren Ort zum Leben zu ermöglichen.“

Veröffentlicht am 09. September 2020

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