Park+Ride Projekt

Freiburg als Modellkommune des "Kompetenznetzes Klima Mobil" ausgezeichnet

  • Zwei Männer stehen neben einer Staffelei, auf der ein Plakat präsentiert wird. Text: Kompetenznetz Klima mobil. Mutig voran beim Klimaschutz im Verkehr.
    Vertreten durch den Abteilungsleiter Verkehrsplanung Georg Herffs (rechts), nahm die Stadt Freiburg die Auszeichnung als Modellkommune des "Kompetenznetzes Klima Mobil" in Stuttgart von Verkehrsminister Winfried Hermann (links) entgegen. (Foto: Wolfram Scheible/ Quelle: NVBW)
  • Ein Verkehrsschild "Park and Ride", im Hintergrund ein großer Parkplatz mit vielen Autos.
    Die Bewerbung der Stadt Freiburg mit einem regionalen Park+Ride Projekt war erfolgreich - künftig gibt es für das Projekt finanzielle Unterstützung vom Land. (Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg)

Vor wenigen Tagen nahm die Stadt Freiburg die Auszeichnung als Modellkommune des "Kompetenznetzes Klima Mobil" in Stuttgart entgegen. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) war mit dem Projekt zur Planung und Förderung von regionalen Park+Ride- sowie Bike+Ride-Konzepten erfolgreich und als Modellkommune für beispielhafte Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr ausgewählt worden.

Kompetenznetz finanziert und berät bei Planungsarbeiten des Projektes

Das Land Baden-Württemberg – vertreten durch die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) – wird nun das Projekt bei der Planung finanziell unterstützen und begleiten. Verkehrsminister Winfried Hermann übergab die Auszeichnung Ende letzter Woche an insgesamt 15 Modellkommunen aus den vier Regierungsbezirken, die wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz beim Verkehr umsetzen wollen.

Rahmenbedingunegn für Pendler_innen sollen verbessert werden

In dem GuT-Projekt soll untersucht werden, wie Pendlerinnen und Pendlern bessere Rahmenbedingungen aus der Region bekommen können, wenn sie nach Freiburg ohne Auto beispielsweise zur Arbeit oder zu Freizeitzwecken einpendeln. Ergänzt werden soll dieses Angebot durch eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung im Stadtgebiet, um die Nutzung des städtischen Raumes als (kostenlose) Pendlerparkfläche zu reduzieren. Damit soll nachhaltige Mobilität auch über die Grenzen Freiburgs hinaus gefördert werden und ein entscheidender Beitrag zum Klimaschutz in Stadt und Region geleistet werden. Hier sehen die Planerinnen und Planer im Rathaus eine hochwirksame Maßnahme, da einerseits die Pendlerzahlen im Freiburger Raum stetig zunehmen und gleichzeitig auf diesen längeren Strecken auch besonders viel CO2 eingespart werden kann.

Über das Kompetenznetz Klima Mobil

Das Kompetenznetz wurde von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) in Kooperation mit der Klimaschutz und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) ins Leben gerufen. Gefördert wir das Kompetenznetz Klima Mobil durch die Bundesrepublik Deutschland. Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Die Fördersumme des Bundes beträgt 2,3 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg steuert einen finanziellen Eigenanteil in ähnlicher Höhe bei und unterstützt das Kompetenznetz inhaltlich.

Veröffentlicht am 10. September 2020
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