So lässt es sich leben

Freiburg ist eine Wohlfühlstadt

Orangefarbener Himmel Menschen und Münsterturmspitze im Schatten
Malerischer Sonnenuntergang auf dem Schlossberg – es gibt schlechtere Orte als Freiburg. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Umfrage Urban Audit. (Foto: Patrick Seeger/ Stadt Freiburg)

Da haben wir es mal wieder geschafft: Freiburg wurde erneut zur lebenswertesten Stadt gewählt und setzt sich damit gegen 23 andere deutsche Großstädte durch. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die Umfrage „Urban Audit“ vom statistischen Amt der Europäischen Union, die die Stadtverwaltung jetzt vorstellte.

Umfrage bestätigt Zufriedenheit

„Die Umfrage zeigt, was wir sowieso schon wissen“, fasst Bürgermeister Breiter das Ergebnis zufrieden zusammen. In der repräsentativen Umfrage von 500 Freiburgerinnen und Freiburgern gaben 97 Prozent an, entweder „zufrieden“ oder „eher zufrieden“ mit dem Leben in ihrer Stadt zusein – so viele wie in keiner anderen teilnehmenden Stadt.

Bei der Gesundheitsversorgung, den Sportanlagen und dem Zustand der Straßen und Gebäude liegt Freiburg auf dem Spitzenplatz. Beim ÖPNV, den öffentlichen Flächen – etwa Märkte oder Plätze – und der Luftqualität reicht es jeweils für einen Podiumsplatz.

Viel Zuspruch bekam auch die Stadtverwaltung für ihre Arbeit: 66 Prozent finden, dass Freiburg sein Geld sinnvoll ausgibt. Und immerhin 59 Prozent gaben an, dass ihnen bei der Stadtverwaltung schnell und unkompliziert geholfen wird.

Wohnen und Sicherheit besonders wichtige Themen

Besonders wichtig sind den Freiburgerinnen und Freiburgern auch die Themen Wohnen und Sicherheit. Und da zeigt sich, wo Licht ist, gibt es auch Schatten: Zwar fühlen sich 91 Prozent der Befragten in ihrer Nachbarschaft sicher, allerdings gaben zeitgleich 48 Prozent an, sich stadtweit bei Nacht unsicher zu fühlen. Und gerade einmal 8 Prozent finden, dass es leicht ist, in Freiburg eine gute Wohnung zu einem vernünftigen Preis zu finden.

Bei der Stadtverwaltung ist man sich dieser Probleme bewusst und werde sie tatkräftig angehen, betonte Bürgermeister Breiter. So sind der neue Stadtteil Dietenbach und die Neuausrichtung der Stadtbau zentrale Bestandteile der künftigen Wohnraumpolitik. Und mit dem Frauennachttaxi und der Sicherheitspartnerschaft mit dem Land konnten wichtige Fortschritte beim Thema Sicherheit gemacht werden. Ob das klappen wird, zeigt dann die nächste Urban-Audit-Umfrage in fünf Jahren.

Veröffentlicht am 14. August 2020
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