Der Deutsche Wetterdienst warnt

Waldbrandgefahr ist in den nächsten Tagen sehr hoch

Brennendes Feld, im Hintergrund Feuerwehrleute und -fahrzeuge
(Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg)

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert ab heute die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe! Daher bittet das Forstamt Freiburg alle Waldbesucherinnen und -besucher eindringlich um erhöhte Vorsicht und um strenge Einhaltung der folgenden Regeln:

  • Grillen nur an offiziellen Stellen erlaubt!
    Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen im Wald sowie in einer Entfernung von 100 Metern zum Waldrand darf auf keinen Fall Feuer entfacht werden.
  • Grillen mit Holz verboten!
    Auf offiziell eingerichteten Grillplätzen muss dringend darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht. Zu diesem Zweck darf ab sofort nicht mehr mit Holz gegrillt werden. Ersatzweise ist ausschließlich Holzkohle zu verwenden.
  • Wasser zum Löschen der Grillstelle mitführen!
    Zum Löschen der Glut muss ein Kanister Wasser mitgeführt werden, da nur so die Glut sicher gelöscht werden kann.
  • Keine eigenen Grillgeräte verwenden!
    Das Grillen auf selbst mitgebrachten Grillgeräten ist verboten.
  • Rauchen im und um den Wald verboten!
    Im Wald und in einer Entfernung von 100 Metern zum Waldrand ist das Rauchen von März bis Oktober grundsätzlich verboten.
  • Keine Flaschen, Scherben, Zigarettenkippen liegen lassen!
    Waldbrandgefahr geht auch von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben aus, außerdem von Zigarettenkippen, die entlang von Straßen achtlos aus dem Fenster geworfen werden.
  • Parken nur auf ausgewiesenen Flächen! Rettungswege freihalten!
    Alle Waldbesuchenden werden zudem gebeten, Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs oder laubbedeckten Flächen und trockenem Gras parken, da heiße Katalysatoren oder Auspuffteile die trockene Vegetation leicht entzünden können.

Bei Waldbrand: 112 wählen

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) zu informieren.

Insbesondere die schnelle Information über einen Brandherd und die daraufhin eingeleitete Bekämpfung trägt dazu bei, das Ausmaß des Schadens einzuschränken und Gefahren für Natur und Mensch zu vermeiden.

Dabei kommt es auch auf eine präzise Ortsbeschreibung an, um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu führen und vor Ort einzuweisen. Anrufende können dazu die Rettungspunkte des Forstamtes, allgemein bekannte Parkplätze, Waldwegenamen, Wanderwege- und Mountainbike-Beschilderungen oder ähnliches zur Beschreibung nutzen oder aber die Standortsfunktion ihres Mobilgerätes.

Veröffentlicht am 31. Juli 2020
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