Freiburg für Antikörper-Studie ausgewählt

Zwei Personen mit Maske stehen sich gegenüber

Nach wie vor wissen wir leider zu wenig, um uns von dem Corona-Virus ganz zu befreien.

3.000 Personen aus Stadt- und Landkreis können jetzt bei einer Antikörper-Studie des renommierten Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung im August dazu beitragen, dass wir bei diesem Kampf wichtige Schritte vorankommen. Die Probanden werden für die Studie repräsentativ aus den Melderegistern ausgewählt und bekommen in den nächsten Tagen Post von dem Institut. Aus eigenen Stücken kann man nicht an der Studie teilnehmen, sondern nur, wenn man dafür ausgewählt wurde.

Denn was genau ist in Freiburg und der Region geschehen in diesen Krisenwochen als Freiburg zum Hotspot des Infektionsgeschehens wurde? Wie viele Menschen haben sich tatsächlich mit dem Virus infiziert, wussten nichts davon und haben bereits Antikörper? Was können wir daraus für die Zukunft schließen?

Jetzt, im Sommer 2020 brauchen wir mehr Fakten und Daten, um für Entscheidungen für eine mögliche zweite Welle besser gerüstet zu sein. Dabei helfen uns die Spitzen-Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum, aber auch die Expertinnen und Experten der Uniklinik Freiburg und des Gesundheitsamtes.

Ein Dankeschön geht auch an die Johanniter, die von in der Stadthalle ein Testzentrum für die 3000 Blutabnahmen und Gespräche einrichten.

Wir dürfen gespannt sein auf die zielgenauen Ergebnisse der Studie für Freiburg. Die Studie wird auch bundesweit in weiteren Landkreisen bis nächsten Sommer durchgeführt werden.

Mit mir auf dem Foto ist Dr. Berit Lange vom Helmholtz-Zentrum

Veröffentlicht am 23. Juli 2020

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