Trotz Corona ein voller Erfolg: Der Klimafit-Kurs der Volkshochschule ging gestern zu Ende

Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik würdigt Teilnehmende bei letztem Kurstermin

Zum Abschluss doch wieder als Präsenzkurs: Nach einer Online-Phase des Klimafit-Volkshochschulkurses fanden die Teilnehmenden gestern am Mittwoch, 22. Juli, zum letzten Termin im Theatersaal der VHS zusammen. Der Kurs Klimafit richtet sich an Bürger und Bürgerinnen, die mithelfen möchten, ihre Städte und Gemeinden klimafreundlich auszurichten. Sie lernen, wie sich der Klimawandel in der Region auswirkt, was sie selbst zum Klimaschutz beitragen können und was die Kommune gegen den Klimawandel unternimmt.

Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik und Eva von Rekowski, Leiterin der VHS Freiburg, haben gestern den Teilnehmenden die Zertifikate überreicht. Dabei betonte Stuchlik: „Schon kleine Änderungen im Alltag machen einen großen Unterschied für die Umwelt. Ich möchte mich bei den Teilnehmenden herzlich für ihr Interesse und ihren Einsatz bedanken.“

Von Greifswald über Berlin bis nach Freiburg: Mehr als 400 Menschen haben sich seit Februar bundesweit an 34 Standorten „klimafit“ gemacht. Auch 20 Freiburger und Freiburgerinnen haben teilgenommen. Der Kurs ist vom WWF Deutschland und dem Helmholtz-Verbund „Regionale Klimaänderungen“ initiiert und hat in Freiburg nun zum zweiten Mal stattgefunden.

Vier Präsenztreffen und zwei Online-Termine waren geplant. Doch das Verhältnis hat sich wegen Corona umgekehrt. Ob virtuell oder in Präsenz – in dem Kurs wurde vermittelt, was die Ursachen und Folgen der Klimakrise auf globaler und auf lokaler Ebene sind. Über den Klimaschutz auf kommunaler Ebene sprachen die Teilnehmenden mit Sandra Hook und Klaus von Zahn vom Umweltschutzamt Freiburg.

Die Teilnehmenden haben darüber hinaus aktiv zum Klimaschutz beigetragen und ihren Kohlenstoffdioxid-Fußabdruck deutlich gesenkt. Parallel zum Kurs änderten sie bei der „Klimaschutz-Challenge“ ihre Verhaltensmuster in den Bereichen Energie, Ernährung und Mobilität. Sie haben zum Beispiel die Heiztemperatur in ihrer Wohnung gesenkt, häufiger auf Fleisch oder andere Tierprodukte verzichtet und regelmäßig das Fahrrad statt des Autos genommen. Das lohnt sich: Die Teilnehmenden der 34 Kurse in Deutschland senkten ihre Emissionen durchschnittlich um 18 Prozent.

„Besonders wichtig ist es uns, dass wir die Teilnehmenden auch über das Kursende hinaus motivieren und vernetzen. So entsteht langfristiges Engagement für den Klimaschutz“, ergänzt Eva von Rekowski. So gab es beim gestrigen Kursabschluss nicht nur Lob und Zertifikate; es ging auch darum, wie sich die Teilnehmenden weiter engagieren können. Bestehende Initiativen und Institutionen wie der Fuß- und Fahrradentscheid sowie die Freiburger Solarbürgergenossenschaft haben sich vorgestellt und zum Mitmachen eingeladen. Der aus dem letztjährigen Klimafit-Kurs heraus entstandene Stammtisch war ebenfalls vor Ort und hat für Mitarbeit geworben.

Zu Beginn des Frühjahrssemesters 2021 ist der dritte Klimafit-Kurs in Freiburg geplant.

Veröffentlicht am 23. Juli 2020

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