Erster Bauabschnitt

Start der Knopfhäusle-Sanierung

Baustelle vor Hausfassade
Baustelle in der Knopfhaeuslesiedlung (Foto: Patrick Seeger / Stadt Freiburg)

Mit ersten Vorarbeiten hat die Freiburger Stadtbau die Sanierung der Knopfhäusle begonnen. Die stadtbildprägende Arbeitersiedlung wird in den kommenden fünf Jahren umfassend erneuert. Dabei soll ihr bisheriger Charme erhalten bleiben.

Die denkmalgeschützten Gebäude mit 106 vorwiegend kleinen Wohnungen wurden zwischen 1869 und 1886 errichtet. Ihre Bausubstanz und ihre Ausstattung entsprechen schon längst nicht mehr den heutigen Anforderungen. Bei der umfangreichen Sanierung werden die Grundrisse neu gestaltet, Bäder und Zentralheizungen eingebaut und die komplette Haustechnik erneuert.

Trotz der hohen Anforderungen des Denkmalschutzes erhalten die Gebäude nun auch eine zeitgemäße Energieeffizienz. Dafür wird der alte Putz an den Fassaden abgeschlagen und durch einen wärmedämmenden ersetzt. Auch Dächer und Keller werden gedämmt. Außerdem gibt es neue Holzfenster und Haustüren sowie moderne Heiztechnik.

Der Zuschnitt der meisten Wohnungen bleibt so wie bisher. Pro Häuserzeile werden aber jeweils zwei Wohnungen zu einer familiengerechten Vierzimmerwohnung zusammengelegt. Auch die Außenanlagen, der Spielplatz und die Vorgärten werden im Zuge der Sanierung aufgewertet.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der 36 Reihenhäuser im ersten Bauabschnitt haben für die Bauzeit eine Ersatzwohnung aus den Beständen der Freiburger Stadtbau und eine finanzielle Unterstützung für den Umzug erhalten. Nach der Fertigstellung der Sanierung können sie auf Wunsch aber wieder in ihr angestammtes Quartier zurückkehren.

Für den ersten und zweiten Bauabschnitt ist eine Investition von rund 10,2 Millionen Euro geplant. Die Hälfte der Kosten stammen aus dem Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" (vormals "Soziale Stadt"). Die Sanierung der gesamten Siedlung soll im Jahr 2025 abgeschlossen werden.

Veröffentlicht am 21. Juli 2020

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