Voll im Plan

Neubau Staudinger Schule

Derzeit läuft der erste Bauabschnitt, er soll im Sommer 2022 abgeschlossen sein. Bereits fertig ist das Werkspielhaus, das parallel zu den Bauarbeiten genutzt werden kann. (Foto. Patrick Seeger/Stadt Freiburg)

Trotz Coronakrise liegt Freiburgs aufwändigster Schulbau voll im Plan. Seit dem Baubeschluss im Oktober 2018 mit einem Kostenvolumen von rund 110 Millionen Euro sind die Planungen, Ausschreibungen und Vergaben für die Gesamtsschule im Stadtteil Haslach planmäßig fortgeschritten. Die Leitungen für Wasser-, Abwasser- und Elektroanschlüsse wurden bereits 2019 im Gelände verlegt. Im Februar 2020 wurde das Werkstattgebäude für das Werkspielhaus ("Werki") fertig gestellt.

Damit sind die ersten größeren vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen und der Betrieb im Werkspielhaus kann parallel zur Baumaßnahme weiterhin stattfinden; das war eine wichtige Forderung der Schule.

Der Rohbau des ersten Bauabschnittes mit den "Häusern" A und B ist voraussichtlich bis zum Frühjahr 2021 abgeschlossen. Die Bauarbeiten im Detail:

Anfang April haben die Erd- und Rohbauarbeiten termingerecht begonnen. Derzeit finden die Erdarbeiten im Bereich der "Häuser" A und B statt. Teilweise sind Verbauarbeiten notwendig, um den Rand der Baugrube dort zu sichern, wo sie dicht an das Gebäude grenzt. An einer Stelle muss auch eine Kellerwand durch Unterfütterung von außen so gestützt werden, dass sie keinen Schaden nimmt. Die Sohle des Aushubs liegt im Bereich der Magistrale, wo eine Unterkellerung vorgesehen ist, rund 4 Meter tief. Um auf tragfähigen Baugrund zu gelangen, wird der Boden unter Haus B ausgetauscht. In Anschluss wird der Unterbau der Bodenplatte hergestellt (Planum, Sauberkeitsschicht, Dämmlage) und die Bodenplatte betoniert.

Fertig gestellt soll dieser Bauabschnitt im Sommer 2022 sein. Während dieser Zeit bleibt der östliche Schulhof zwischen Werkspielplatz und bestehender Schule weiterhin nicht nutzbar. Auch kann die Schule wegen der Nähe zur Baustelle vier Klassenräume nicht für den Unterricht nutzen.

Neue Räume für Schule und Jugendtreff ab Sommer 2022

Im Sommer 2022 ziehen nach derzeitiger Planung die halbe Schule und der Jugendtreff in die neuen Räume um. Der Rest der Schule verbleibt in den eigenen Räumen oder zieht in dafür hergerichtete Räume im Bestand um. Auch die Stadtbibliothek zieht übergangsweise in dafür hergerichtete Räume des zweiten Bauteils.

Sobald das geschehen ist, können große Teile der Schule abgebrochen werden (Bauteil 1, 3 und 4), und der zweite Neubauabschnitt kann ab Frühjahr 2023 beginnen. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich 2027 abgeschlossen sein.

Der Baustellenbetrieb wurde mit größtmöglicher Rücksicht auf die Schule entwickelt und im Rahmen der laufenden Abstimmung bei Bedarf angepasst. Bislang ergaben sich keine größeren Kollisionen durch Lärm oder Baustellenverkehr.

Baubürgermeister Martin Haag und Schulbürgermeisterin Gerda Stuchlik dankten bei einem Vor-Ort-Termin vergangene Woche ausdrücklich den Schülerinnen und Schülern, der Lehrerschaft und den umliegenden Anwohner_innen für ihr Verständnis gegenüber den mit den Bauarbeiten verbundenen Beeinträchtigungen. Sie sprachen den am Bau beteiligten Betrieben ihren Dank aus, die trotz der schwierigen Situation in den vergangenen Monaten die Arbeiten planmäßig weitergeführt haben.

Veröffentlicht am 02. Juni 2020
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