Endlich wieder spielen

Spielplatz an der Bugginger Straße ist generalsaniert

Doppelte Freude für Freiburger Kinder: Seit heute dürfen die Spielplätze in Baden-Württemberg aufgrund der aktualisierten Corona-Verordnung der Landesregierung wieder öffnen. Während die Kinder in den Wochen zuvor notgedrungen zu Hause bleiben mussten, hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) den öffentlichen Spielplatz Bugginger Straße in Weingarten von Grund auf saniert. Heute durften die Kinder ihn endlich einweihen!

Spielplatz
Sandeln, murmeln, balancieren: Der neue Spielplatz in der Bugginger Straße hat für jedes Alter etwas zu bieten (Foto: A.J. Schmidt).

Im Umkreis von 400 Metern um den Spielplatz wohnen aktuell 174 Kinder. Davon ist über die Hälfte unter sechs Jahren. Zusätzlich kommen aus der angrenzenden Kleingartenanlage, der Unterkunft für Geflüchtete an der Besanconallee, aus dem beliebten Ausflugsziel Dietenbachpark und aus den benachbarten Schulen und Kitas viele weitere Kinder hinzu, die sich nun alle über die neue Spielmöglichkeit freuen können.

Die Anlage aus dem Jahr 1974, auf der sich bislang alle Altersgruppen gemeinsam arrangieren mussten, war in die Jahre gekommen, so dass weitere Instandsetzungen nicht mehr möglich waren. Nach der Sanierung ist nun ein Spielplatz mit zahlreichen Angeboten für kleine und große Kinder entsanden, auf dem sich Familien wieder wohl fühlen können. Das Garten- und Tiefbauamt hat hierfür rund 200.000 Euro investiert.

Spiel und Spaß für Groß und Klein

Die neue Gestaltung des Spielplatzes schafft Raum für individuelle und altersgerechte Entfaltung. In einer kleineren Sandfläche am Rande des Spielplatzes können künftig die Kleinsten möglichst ungestört ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Hier bieten eine Sandspielkombination, eine Einfassung aus Balancier- und Sitzelementen und eine individuell gestaltete Murmelbahn Anreize zum kreativen gemeinsamen Spiel.

Auf Größere wartet in der zentralen großen Fläche eine vielfältige Motorikkombination aus Seilen, Netzen, Robinienstämmen und einer Rutsche. Verschiedene Schaukelvarianten laden Kinder aller Altersklassen ein. Außerdem wurde dem wiederholt geäußerten Wunsch nach Sitzgelegenheiten auf allen Seiten des Spielplatzes entsprochen.

Auch der Wunsch der Kinder nach einem größeren Spielplatz wurde erfüllt. Eine gut 100 m² große Fläche wurde von Strauchdickicht befreit und steht nun auch zum Spielen zur Verfügung. In Richtung des viel genutzten Geh- und Radweges wurden die alten Dornensträucher entfernt und durch einen neuen Zaun ersetzt. Dieser ist in Teilen mit Kletterpflanzen begrünt und sorgt für die Sicherheit der spielenden Kinder, ermöglicht aber auch eine bessere Einsehbarkeit und soziale Kontrolle des Spielplatzes.

Spielkisten dank Spielplatzpatenschaften

Den vorhandenen Baumbestand hat das Garten- und Tiefbauamt soweit wie möglich erhalten. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wurden aber fünf stark geschädigte Robinien entfernt und als Ersatz acht neue Bäume gepflanzt (Esskastanie, Amberbäume, Zierkirsche, Hainbuche). In Richtung Parkplatz wird durch die Einsaat von Wildblumen das Thema "Lebensraum für Insekten" unterstützt.

Erfreulicherweise haben sich im Zuge des Beteiligungsverfahrens auch hier ehrenamtliche Spielplatzpatinnen und -paten gemeldet, die sich künftig mit Unterstützung von "Freiburg packt an" um eine von neun neuen Spielkisten kümmern, die Oberbürgermeister Martin Horn im Zuge des Stadtjubiläums zugesagt hat. Bisher gibt es im Stadtgebiet bereits 37 dieser abschließbaren, von den Paten betreuten Kisten. Sie sind rund 2,50 Meter breit, 1 Meter tief und enthalten Spielmaterial, Sonnensegel und Tisch-Bank-Kombinationen, die allen Interessierten zur Verfügung stehen. Dank einheitlichen Schließsystems ermöglicht ein "Patenschlüssel" die Nutzung aller Kisten im Stadtgebiet.

Weitere Infos zu Spielplätzen in Freiburg unter www.freiburg.de/spielplatz

Veröffentlicht am 06. Mai 2020
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