Ich wünsche Ihnen einen schönen 1. Mai! #SolidarischNichtAlleine

DGB Live am 1. Mai 2020 um 11:00 Uhr

Chicago, 1. Mai 1886: Während Amerika in seiner schwersten Wirtschaftskrise steckt, ziehen tausende Menschen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und einen 8-Stunden Tag durch die Straßen – damit war der Grundstein für den 1. Mai als Tag der Arbeit und der Arbeiterbewegung gelegt.

Heute ist der 1. Mai in Deutschland und in vielen weiteren Ländern ein gesetzlicher Feiertag. Traditionell veranstaltet der Deutsche Gewerkschaftsbund Kundgebungen, um die Rechte der Arbeitnehmer*innen zu stärken. Ziele sind eine solidarische Gesellschaft, Chancengleichheit und eine gerechte Verteilung von Arbeit und Einkommen.

Freiburg, 1. Mai 2020: Weder in Freiburg, noch anderswo, gibt es auf den Straßen Demos und Veranstaltungen des DGB. Denn nach wie vor befinden wir uns inmitten der Corona-Krise und „Abstand halten“ ist das Gebot der Stunde. In diesem Jahr findet das Programm des DGB zum 1. Mai daher erstmals nur online statt: https://www.dgb.de/erster-mai-tag-der-arbeit

Wie 1886 befindet sich die Wirtschaft auch heute in der Krise: Die durch das Corona-Virus notwendigen Einschränkungen belasten Wirtschaft und Arbeitnehmer*innen erheblich, teilweise dramatisch. Nur ein Beispiel: Unternehmen haben bis zum 26. April für rund 10 Millionen Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. Und für viele Unternehmer und Selbstständige geht es um die eigene Existenz. Um die negativen Folgen der Corona-Pandemie zu begrenzen, gibt es milliardenschwere Hilfspakete von Bund und Ländern.

Aber klar ist auch: Wir sollten diese Krise zum Anlass nehmen, uns zu überlegen, wie wir unsere Gesellschaft insgesamt solidarischer und gerechter gestalten können. Aktuell erleben wir, wie wichtig ein System sozialer Absicherung ist. Und gerade jetzt sehen wir, wer unsere Gesellschaft in einer medizinischen Krise am Laufen hält. Zunächst gilt es den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen und Unternehmen zu helfen. Anschließend sollten wir gesellschaftlich wie auch politisch mehr für faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und vernünftige Arbeitszeiten tun.

Veröffentlicht am 01. Mai 2020

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