Hochwasserschutz

Sanierung und Erweiterung des Rückhaltebeckens in Opfingen

Hochwasserrückhaltebecken mit Schild "Betriebsgelände, Begehen und Befahren verboten"
Besserer Schutz für Opfingen: Oberhalb der Ortschaft wird jetzt das Regenrückhaltebecken ertüchtigt. (Foto: A. J. Schmidt)

Das Garten- und Tiefbauamt saniert und erweitert das Hochwasserrückhaltebecken Hinterer Längler in Opfingen. Das Becken befindet sich südlich des Bürlebergwegs Richtung Griestal. Die Bauarbeiten beginnen am Donnerstag, 30. April, und dauern bis Oktober. In dieser Zeit ist der am Becken vorbeiführende Feldweg gesperrt.

Erweiterung von 12000 auf 15000 Kubikmeter

Das Rückhaltebecken Hinterer Längler wurde Anfang der 1970er-Jahre im Zuge der Flurbereinigung gebaut. Es kann aktuell ein Volumen von etwa 12000 Kubikmeter Wasser aufnehmen und schützt ein Einzugsgebiet von knapp drei Quadratkilometern vor Hochwasser. Dieser Schutz ist auch während der Bauphase gegeben: Bei höheren Abflüssen im Riedgraben werden die Arbeiten unterbrochen und das Becken gestaut.

Das Becken entspricht in Sicherheitsfragen nicht mehr dem neuesten Stand der Technik und gilt deshalb als sanierungsbedürftig. Es ist nur für ein Hochwasser ausgelegt, wie es rund alle 35 Jahre vorkommt. Der moderne Hochwasserschutz erfordert eine Anlage, die auch einem Hochwasser standhält, welches statistisch alle hundert Jahre auftritt. Um diesen Anspruch zu erfüllen, muss das Becken auf 15000 Kubikmeter vergrößert werden.

Unterstützung vom Land

Dazu wird das vorhandene Betonbauwerk abgerissen und erneuert und ein neuer Ein- und Auslaufbereich gebaut. Außerdem wird ein sehr flacher Erdwall von lediglich 65 Zentimeter aufgeschüttet. Die Baukosten liegen insgesamt bei knapp einer Million Euro. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Kommunen beim Hochwasserschutz und fördert das Projekt mit voraussichtlich 450000 Euro.

Weitere Informationen unter www.freiburg.de/baustellen.

Veröffentlicht am 29. April 2020
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