Jubiläum pausiert bis September

Verlängerung bis Sommer 2021 vorgeschlagen

Nach einem erfolgreichen Start ins Jubiläumsjahr konnten seit der Corona-Verfügung der Stadt Freiburg am 13. März die meisten Jubiläumsprojekte nicht mehr stattfinden. Damit die Stadt selbst, aber vor allem auch diejenigen, die mit einem eigenen Projekt bei den Jubiläumsfeierlichkeiten dabei sind, planen können, ist es wichtig, nun über den weiteren Fortgang des Stadtjubiläums zu entscheiden.

Oberbürgermeister Martin Horn sagte: „Wir wollen gerade jetzt, wo die Stadtgesellschaft vor einer nie dagewesenen Herausforderung steht, den Geburtstag der Stadt nicht einfach ausfallen lassen, sondern ihn unter veränderten Vorzeichen begehen. Wir wollen das Feiern jetzt durch Zusammenhalt, Solidarität und Kreativität ersetzen. Im kommenden Frühjahr könnten wir dann den Geburtstag unserer Stadt mit einem gemeinsamen Abschluss des Jubiläumsjahres feiern.“

Gemeinderat wird im Juni beschließen

Holger Thiemann, Leiter der Projektgruppe Stadtjubiläum, hat daher gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach einen neuen Zeitplan unter Abwägung mehrerer Szenarien vorgelegt, der dem Gemeinderat am 30. Juni zum Beschluss vorgelegt wird. Geplant ist, dass das Veranstaltungsprogramm des Stadtjubiläums zunächst bis zum Ende der Sommerferien am 7.September pausieren soll. Diese Veranstaltungspause nutzt das Stadtjubiläum schon seit Mitte März und präsentiert auf seiner Homepage www.2020.freiburg.de alle Angebote der städtischen Initiative #freiburghältzusammen. Das Jubiläumsprogramm könnte dann im September erneut starten, und viele der Projekte, die bis dahin ausfallen müssen, würde man im Herbst und im kommenden Frühjahr nachholen. Ein schöner Abschluss des Jubiläumsjahres könnte dann ein großes Stadtfest im Juni 2021 sein.

Veranstaltungen sollen nachgeholt werden können

Der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach begründete diesen Vorschlag so: „Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, große und kleine Vereine, Initiativen und Kulturveranstalter haben Zeit und Energie in die Vorbereitung ihrer Projekte gesteckt. All dies soll nicht umsonst gewesen sein. Doch der Ausfall der Veranstaltungen hat nicht nur eine emotionale, sondern auch eine materielle Seite. Agenturen, Technikfirmen, Securitydienste und Gastronomie stehen von einem Tag auf den anderen ohne Aufträge da. Schiere Existenzangst ist bei vielen Dienstleistungsunternehmen zu spüren. Sie alle benötigen nun Planungssicherheit und wünschen sich von der Stadt das Signal, dass die ausgefallenen Veranstaltungen nur verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.“

Eine Verlängerung bis in den Frühsommer 2021 erscheint dringend geboten, weil alleine im Zeitraum März bis August weit über 300 Jubiläumsprojekte nicht stattfinden können. Um all diese Veranstaltungen nachzuholen, reicht der Herbst allein nicht aus. Zudem werden auch alle anderen Freiburger Veranstalter wie das Konzerthaus, das Stadttheater, Jazzhaus, Vorderhaus, die Messe Freiburg, Clubs und Vereine versuchen, im Herbst ihre ausgefallenen Veranstaltungen nachzuholen. Wenn man die Termine in diesem Zeitraum also nicht entzerrt, wird dies zu einem Überangebot führen. Alle dies Vorschläge stehen natürlich unter einem Vorbehalt, denn niemand weiß, wie sich die Pandemie bis dahin weiter entwickeln wird.

Weitere Informationen unter www.2020.freiburg.de

Veröffentlicht am 24. April 2020