Oster-Appell des Umweltschutzamtes: Wer ein Schutzgebiet besucht, sollte auch in Corona-Zeiten die Natur respektieren

Das öffentliche Leben ist weiterhin umfassend eingeschränkt. Damit entfallen derzeit die meisten Freizeit-Aktivitäten der Bevölkerung. Zu den verbliebenen Optionen zählen (sofern man den gebotenen Abstand einhält) Spaziergänge und Sport im Freien. Daher sind deutlich mehr Menschen als sonst in der Landschaft unterwegs. Sie genießen die Natur, finden Erholung und haben Zeit für Naturbeobachtungen: die Blüte der Buschwindröschen im Mooswald, die Obstbaumblüte am Schönberg, die Brutaktivität von Vögeln.

Laut Wetterprognosen wird das Osterwochenende sonnig, warm und wunderbar. Also werden noch mehr Bürgerinnen und Bürger siedlungsnahe Schutzgebiete besuchen. Darum weist das Umweltschutzamt nun darauf hin, dass die Vogelbrutzeit begonnen hat, und bittet allgemein um ein umsichtiges, respektvolles Verhalten bei Aufenthalten in der Natur. Dies gilt besonders in den ausgewiesenen Naturschutzgebieten (z.B. NSG Rieselfeld und NSG Humbrühl-Rohrmatten), aber auch in den Landschaftsschutz- und Natura 2000-Gebieten auf Freiburger Gemarkung.

Das Amt appelliert an die Bevölkerung, auch jetzt die Vorgaben der Schutzgebietsverordnung einzuhalten und hochwertige Gebiete und ihre Tiere und Pflanzen nicht zu beeinträchtigen.
Wer in die Natur geht, soll auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und sich an Sperrungen halten, die Lebensstätten aller Tier- und Pflanzenarten, insbesondere von brütenden Vögeln, nicht stören, in Schutzgebieten Hunde an der Leine führen, keine Pflanzen mitnehmen und auf das Lagern, Picknicken oder Sonnenbaden auf Freiflächen in Schutzgebieten verzichten.

Wenn all das gelingt, können alle Menschen in diesen schwierigen Zeiten weiterhin draußen Erholung finden, und die wunderschöne Freiburger Natur wird langfristig erhalten.

Veröffentlicht am 08. April 2020

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