Wegen Coronavirus

Einschränkungen bei der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung

Die aktuelle Lage zum Coronavirus in Freiburg hat auch Auswirkungen auf das Dienstleistungsangebot der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF). Konkret bedeutet das:

  • Müllabfuhr:
    Die Müllabfuhr läuft wie gewohnt weiter. Alle Abfallbehälter (graue, braune, grüne Tonnen, gelbe Säcke) werden am regulären Abfuhrtag abgeholt bzw. geleert. Es kann allerdings zu zeitlichen Verzögerungen durch unterschiedliche Schichteinteilung kommen. Daher müssen die Behälter ab sofort bereits ab 5 Uhr morgens bereitgestellt werden.
  • Recyclinghöfe:
    Alle Recyclinghöfe sind ab sofort geschlossen. Es findet auch keine mobile Schadstoffsammlung statt.
  • Umschlagstation:
    Für private Anlieferungen geschlossen.
  • Sperrmüllaufträge:
    Aktuell gibt es längere Bearbeitungszeiten bei Sperrmüllaufträgen.
  • Verwaltungsgebäude und ASF Kantine:
    Ab sofort geschlossen für Publikumsverkehr.
    Die telefonische Erreichbarkeit für Gebührenangelegenheiten (Veranlagungen und Behälter) ist stark eingeschränkt.

Abfuhrtermine und weitere Informationen unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de

Bitte helfen Sie mit!

Was können Sie tun, um die Mitarbeiter der ASF aktiv zu unterstützen?

  • Abfall darf nicht neben die Tonnen gestellt werden, insbesondere kein verderblicher Nassmüll oder Bioabfall sowie Hygieneabfall.
  • Abfälle dürfen nicht im öffentlichen Straßenraum zum Beispiel zum Beispiel vor den Glascontainern, Wertstoffinseln oder Recyclinghöfen, abgelagert werden.
  • Nichts unachtsam auf die Straße werfen: All das, was auf der Straße landet, muss von den Mitarbeitern der ASF eingesammelt werden. Diese personellen Ressourcen fehlen an anderen Stellen.
  • Es ist davon auszugehen, dass die Abfallmengen, die in Haushalten anfallen, durch die momentanen Verhaltensänderungen (zu Hause essen und Online-Bestellungen, die in der Regel abfallintensiver sind) zunehmen werden. Daher werden Sie gebeten, Abfall zu vermeiden, wo es geht.
  • Verschieben Sie Entrümpelungs- und Renovierungsmaßnahmen.
  • Volumen sparen, dazu gehört: Abfälle zusammenfalten, also beispielsweise Tetrapacks, Verpackungen und Kartons.
  • Wendeplatten, Einfahrten und Straßen dürfen nicht verkehrbehindernd zugeparkt werden.

Das Übertragungsrisiko über den Abfall aus Haushalten ist nach bisherigem Wissensstand als gering einzustufen. Wenn in privaten Haushalten Abfälle positiv getesteter oder unter Quarantäne gestellter Personen anfallen, sind diese Abfälle laut der ASF über die Restmülltonne zu entsorgen. Dies gilt auch für Biomüll, Verpackungen und Altpapier, also Abfälle, die ansonsten getrennt zu entsorgen sind. Damit entfällt in den genannten privaten Haushalten die Pflicht zur getrennten Bereitstellung der Abfälle vorübergehend.

Spitze oder scharfe Gegenstände (Spritzen, Skalpelle usw.) müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältnissen gesammelt und fest verschlossen werden. Geringe Mengen an flüssigen Abfällen sind mit ausreichend saugfähigem Material in Verbindung zu bringen, um die Tropffreiheit zu gewährleisten. Größere Mengen an flüssigen Abfällen dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden. Die kontaminierten Abfälle sind in stabilen Müllsäcken zu sammeln, die nach Befüllung mit dem kontaminierten Abfall beispielsweise durch Verknoten fest zu verschließen sind. Die Müllsäcke sind direkt in die Abfalltonnen oder Container zu geben und dürfen nicht daneben gestellt werden. Sind die Abfalltonnen oder Container bereits gefüllt, ist eine gesicherte Lagerung bis zur nächsten Abholung an einem möglichst kühlen Ort vorzunehmen, etwa im Keller.

Unter Beachtung der oben genannten Vorsichtsmaßnahmen sind nachfolgende Abfälle aus positiv getesteten oder unter Quarantäne gestellten privaten Haushalten über die Restmülltonne zu entsorgen:

  • Verpackungen und Wertstoffe;
  • häusliche Bioabfälle, Küchenabfälle;
  • Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase im Zuge der Husten- und Nies-Etikette verwendet wurden;
  • Taschentücher, Aufwischtücher;
  • Einwegwäsche und Hygieneartikel, z. B. Windeln;
  • Schutzkleidung;
  • Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen.

Diese Aufzählung ist nicht abschließend.

Veröffentlicht am 02. April 2020

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