Heute jährt sich der Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz zum 75. Mal

Im Boden verlegte Gedenktafel

Auschwitz steht als Symbol für millionenfachen Mord und unbeschreibliches Grauen.

Für ein gemeinsames Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus findet um 19.30 Uhr im Historischen Kaufhaus die offizielle Gedenkveranstaltung der Stadt Freiburg statt.

Erstmals habe ich als Jugendlicher im Rahmen eines Schüleraustausches mit einer polnischen Schule das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz persönlich besucht. Dies bewegt und erschüttert mich bis heute. Daher habe ich auch in meiner diesjährigen Neujahrsrede Bundestagspräsidentin a. D. Rita Süssmuth zitiert, die von einem „unauflöslichen Zusammenhang von Erinnerungs- und Zukunftsfähigkeit“ gesprochen hat.

Die Opfer des Nationalsozialismus verpflichten uns, die Erinnerung an die dunkelste Zeit unserer Geschichte wachzuhalten. Dies tun auch die über 400 Stolpersteine in unserer Stadt. Sie führen uns das persönliche Schicksal von Menschen vor Augen, die verfolgt, deportiert und ermordet wurden.

Wir erinnern. Um der Opfer zu gedenken. Und um die richtigen Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Nie wieder: Das bedeutet, die Würde des Menschen als etwas Unverzichtbares zu begreifen und zu verteidigen - auch im Jahr 2020!

Veröffentlicht am 27. Januar 2020

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