Silvester

Stadt begrüßt freiwilligen Verzicht auf Böller und Feuerwerk

Feiern ohne Feuerwerk? Lärm, Müll, eine hohe Feinstaubbelastung und ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko – das sind die Schattenseiten des schönen Scheins. Deshalb dürfen wie in den Vorjahren keine Feuerwerkskörper rund ums Münster, um Kirchen und Krankenhäuser gezündet werden. Ein Verbot darüber hinaus ist in Freiburg rechtlich nicht möglich. Darum begrüßt die Stadt ausdrücklich einen freiwilligen Verzicht zugunsten von Umwelt und Gesundheit.

Generelles Böllerverbot nicht zulässig

Angesichts der Beeinträchtigungen durch den Einsatz von Feuerwerkskörpern hatte die Stadt ein generelles, flächendeckendes Feuerwerksverbot in Freiburg prüfen lassen. Ergebnis: Es gibt keine Rechtsgrundlage für ein entsprechendes Verbot. Zwar haben Kommunen die Möglichkeit, in der Nähe von besonders brandempfindlichen Gebäuden ein Verbot auszusprechen. Auf dieser Grundlage hat beispielsweise die Stadt Tübingen ein Feuerwerksverbot für ihre Altstadt mit ihren original erhaltenen Fachwerkhäusern erteilt. Für ein solches Verbot fehlt es in Freiburg jedoch an einer entsprechenden Gebäudesubstanz. Die Stadt Heilbronn wollte beispielsweise ein Böllerverbot in der Innenstadt erlassen, kam aber zu dem Ergebnis, dass ein solches Verbot rechtlich nicht zulässig ist.

Das gilt auch für ein Verbot von Feuerwerkskörpern selbst. Da der Bund regelt, welche Feuerwerkskörper im Handel frei erhältlich sind und an Silvester abgebrannt werden dürfen, kann die Stadtverwaltung auch nicht den Verkauf einschränken.

Jede_r Einzelne kann einen Beitrag leisten

Deshalb appelliert Oberbürgermeister Martin Horn an alle Freiburgerinnen und Freiburger zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerkskörpern, um die hohe Feinstaubbelastung an Silvester zu reduzieren. Ein freiwilliger Verzicht wird seitens der Stadt begrüßt.

Die Feuerwehr, die Polizei und der städtische Vollzugsdienst werden in der Silvesternacht vor Ort und in erhöhter Rufbereitschaft bereit stehen.

Veröffentlicht am 30. Dezember 2019
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