Kein weiterer Fall der Amerikanischen Faulbrut ausgebrochen

Die Stadtverwaltung bittet um Unterstützung aller Imkerinnen und Imker ihre Bienenvölker zu melden.

Es ist kein weiterer Fall der Amerikanischen Faulbrut bei Bienenvölkern ausgebrochen. Diese bakterielle Infektion trifft nur Bienen und stellt keinerlei Gefahr für Menschen dar. Die Amerikanische Faulbrut wurde im Mai bei einem Bienenvolk in Freiburg festgestellt.

Die Veterinärbehörde des Amts für öffentliche Ordnung (AföO) hatte damals sofort gehandelt. So wurde unter anderem der betroffene Imkerbetrieb gesperrt und die infizierten Bienenvölker getötet. Zudem wurden der Bienengesundheitsdienst sowie der zuständige Bienensachverständige informiert. Ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens einem Kilometer wurde festgelegt und parallel das Veterinäramt Breisgau-Hochschwarzwald informiert. Alle Bienenvölker im Sperrbezirk wurden auf Anzeichen der Amerikanischen Faulbrut untersucht und zweimal beprobt.

Inzwischen wurden alle untersuchten Proben negativ getestet. Aus diesem Grund können der Sperrbezirk und die Schutzmaßnahmen aufgehoben werden.

Die städtische Veterinärbehörde bedankt sich ausdrücklich beim zuständigen Bienensachverständigen für die Unterstützung sowie für die aufwändige Suche und Erfassung aller Bienenvölker im Sperrbezirk.

Jeder, der Bienen halten will, muss mit Beginn der Tätigkeit dem AföO die Anzahl der Bienenvölker und ihren Standort angeben.

Daher bittet das Amt um die Unterstützung aller Imkerinnen und Imker in Freiburg im Stadtgebiet ihre Bienenvölker zu melden, damit bei einem erneuten Auftreten der Amerikanischen Faulbrut diese effektiv bekämpft und somit eine Ausbreitung verhindert werden kann.

Ihre Ansprechpartnerin im Presse- und Öffentlichkeitsreferat:
Martina Schickle, Telefon: 0761/201-1300
E-Mail:martina.schickle@stadt.freiburg.de

Veröffentlicht am 01. Oktober 2019

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