Die stadtübergreifende Bachpatenschaft des UWC geht in ihr drittes Jahr

Das UWC-United World College sagt Neophyten an der Dreisam den Kampf an

Auch ab diesem Herbst ist wieder eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern jede Woche für zwei bis drei Stunden im Einsatz, um die bereits bestehenden Bachpatengruppen in ihrer Arbeit zu unterstützen.

In der Regel sind die Bachpaten Freiburg an den Gewässern zweiter Ordnung aktiv, für die die Stadt unterhaltspflichtig ist. Für die Dreisam, als Gewässer erster Ordnung, ist weitgehend das Land zuständig. Da das College aber in den Karthauswiesen an der Dreisam gelegen ist, fühlen sich die Schülerinnen und Schüler aufgefordert sich auch hier zu engagieren. Bereits im Frühjahr dieses Jahres wurde deshalb das große Wildbienenhotel repariert, das die Uni Freiburg aufgestellt hatte und aus dem mutwillig Material gerissen worden war.

Nun legt die Gruppe regelmäßig Hand an das indische Springkraut, das sich zunehmend am renaturierten Abschnitt der Dreisam ausbreitet. Das Indische Springkraut zeichnet sich durch brüchiges Wurzelwerk und große Blattmasse aus. Das fördert die Erosion der Ufer und führt bei hohen Wasserständen zu Verstopfungen von Durchlässen.

Seit Jahren werden von den Bachpaten Freiburg, entlang ihrer adoptierten Gewässer, eingewanderte, wuchsstarke Pflanzen ausgerissen und vom Garten- und Tiefbauamt (GuT) entsorgt. Dies soll verhindern, dass der zum Teil sehr artenreiche, einheimische Bewuchs verdrängt wird und dient gleichzeitig der Hochwasservorsorge, die zunehmend auch an kleineren Gewässern an Bedeutung gewinnt.
An fast allen naturnahen Bächen, die ein begleitendes Grün besitzen und in denen eine vielfältige Tierwelt vorhanden ist, sind die Bachpaten Freiburg im Einsatz. Es sind Gruppen vom Kinder- bis zum Rentenalter, die tatkräftig und ehrenamtlich die Stadt in deren Auftrag zur Gewässerpflege und –Entwicklung unterstützen.

Ihre Ansprechpartnerin im Presse- und Öffentlichkeitsreferat:
Bettina Birk, Telefon: 0761/201-1350
E-Mail: bettina.birk@stadt.freiburg.de

Veröffentlicht am 02. Oktober 2019

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