Ortstermin für Bürger_innen in der Oberau

Freiburgs Pappeln unter Beobachtung

Große Bäume neben Straßenschild "Oberau"
Entlang der Oberau stehen 38 Pappeln, die durch den Klimawandel gefährdet sind (Foto: Stadt Freiburg)

Gefahr von oben: Pappeln neigen häufiger als viele andere Baumarten zum Astbruch. Bei lang anhaltenden, trockenheißen Wetterlagen, die aufgrund des Klimawandels in Zukunft häufiger prognostiziert werden, verstärkt sich diese Gefahr noch. Diese besteht vor allem darin, dass ohne erkennbare Schwachstellen große, gesunde Äste spontan abbrechen können und dadurch Sach- und schlimmstenfalls auch Personenschäden zu befürchten sind.

Baumkronen werden zurückgeschnitten

In letzter Zeit sind von den Pappeln in der Oberau immer wieder Äste abgebrochen und haben Sachschäden verursacht. Die Stadt hat dies sehr ernst genommen und kurzfristig Maßnahmen ergriffen. Es wurde ein Gutachter beauftragt, der die Bruchgefährdung und die Standsicherheit der alten Pappeln feststellen soll. Die Baumkrone wird um etwa ein Drittel zurückgeschnitten, um das Kronengewicht zu verringern und damit auch der Bruchgefahr vorzubeugen. Und es werden Maßnahmen festgelegt, um langfristig die Verkehrssicherheit in der Oberau zu garantieren. Dies kann auch die Fällung von einzelnen Bäumen bedeuten.

Ortstermin für Bürger_innen

Um die Öffentlichkeit frühzeitig über die geplanten Maßnahmen zu informieren, lädt das GuT zum Ortstermin:
 
Am Freitag, 16. August, um 14 Uhr
Treffpunkt: Oberaubrücke in der Fabrikstraße
 
Frau Herrmann-Burkart, stellvertretende Leiterin des Garten- und Tiefbauamtes, wird Fragen zu den Folgen des Klimawandels für die Bäume gerne beantworten.

Stadt kontrolliert regelmäßig

Seit einigen Jahrzehnten stehen entlang der Oberau im Stadtteil Waldsee 38 mächtige Pappeln, die in diesem Quartier stadtbildprägend sind. Die Baumriesen werden, wie alle anderen öffentlichen Bäume in der Stadt auch, jährlich von qualifizierten Baumkontrolleuren auf ihre Verkehrssicherheit hin überprüft. Wenn bei den Kontrollen Mängel festgestellt werden, werden vom Garten- und Tiefbauamt (GuT) Pflegemaßnahmen durchgeführt, entweder mit einer Baumpflegekolonne des GuT oder von Firmen, die auf die Baumpflege spezialisiert sind. Dies ist der Fall, wenn die Hubsteiger des GuT nicht in die Kronenbereiche, die behandelt werden müssen, vordringen können. In diesen Fällen kommen sog. „Baumkletterer“ zum Einsatz, die mit Seilklettertechnik in die Baumkronen steigen und die erforderlichen Baumschnitte durchführen.

Veröffentlicht am 15. August 2019
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