Eröffnung des Mehrgenerationenplatzes am Montag, 5. August

Parkanlage und Spielplatz am Pulverturm fertiggestellt

Der Spielplatz am Pulverturm war in die Jahre gekommen: Die wenigen Sitzbänke waren marode, es gab nur noch wenige Spielgeräte, die Wege waren steil und uneben, viele Stellen waren nur durch steile Treppenläufe erreichbar und somit mit dem Kinderwagen oder für Menschen mit Handicap nicht mehr zugänglich.

Bürgermeister Martin Haag freut sich, dass „dank dem Sanierungsprogramm „Östliche Altstadt und Augustinermuseum“ die Grünanlage nun von Grund auf überholt werden konnte. Entstanden ist eine attraktive Parkanlage für alle Generationen auf historischem Gelände.“
 
Planungsbeginn war im Frühjahr 2018. Zunächst wurden die Anwohnenden, Bürgerinnen und Bürger, Jugendliche und Kinder in einem Beteiligungsverfahren befragt. Ein mehrheitlicher Wunsch war eine Mehrgenerationenanlage: ein Ort für Alle, wo sich jeder wohlfühlt und sich wiederfindet.
 
Entstanden sind nun eine Parkanlage und ein Spielplatz mit unterschiedlichen Angeboten für jedes Alter. Ein neues Wegesystem wurde eingerichtet und jeder Bereich ist stufenlos erreichbar. Im Sinne der Inklusion und Integration hat man Aufstellmöglichkeiten für Rollstuhlfahrende neben den Sitzbänken eingerichtet, die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrende zur Wasserpumpe und zum Duftgarten ermöglicht und ein rollstuhlgerechtes Bodentrampolin
 
bereitgestellt. Zudem gibt es nun zahlreiche Aufenthaltsmöglichkeiten, wie Stein- und Holzbänke, Rasenstufen und freie Rasenflächen. Auf einer kleinen Bühne können künftig Kleinkunst und Theateraufführungen stattfinden. Ein Duftgarten lädt ein zum Verweilen. Und für die Kinder wurden eine Kletteranlage mit Rutsche, ein Wasserspiel, ein Sandkasten und eine Schaukel bereitgestellt. Für die Urban-Sports-Begeisterten stehen Parcours-Elemente zur Verfügung.  
 
Aber auch der Denkmalschutz wurde berücksichtigt. Der Ort befindet sich auf der ehemaligen Vaubanschen Festungsanlage und gilt daher als archäologisches Bodendenkmal. Die Topografie mit einem Höhenunterschied von 10 Metern wurde erhalten und der ehemalige Verlauf der Festungsanlage wurde mit einer Wandscheibe aus CortenStahl wieder sichtbar gemacht.
 
Die zusätzliche Beleuchtung des grünen Fußweges von der City zur Wiehre schafft Sicherheit und sorgt für Belebung auch in den Abendstunden.  
 
Mit der Planung wurde ein Freiburger Landschaftsarchitekturbüro beauftragt.
 
Die Gesamtfläche umfasst eine Größe von etwa 3500 Quadratmeter, die Gesamtkosten einschließlich der Baunebenkosten belaufen sich auf rund 700.000 Euro.
 
Nach der Sanierung des Augustinermuseums sollen im Rahmen des Sanierungsprogramm „Östliche Altstadt und Augustinermuseum“ auch Maßnahmen im öffentlichen Raum bezuschusst werden. Der städtische Eigenanteil beträgt 40 Prozent, die Bundes- und Landesfinanzhilfe aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz trägt einen Anteil von 60 Prozent. Ziel ist es, für Anwohnende und Besucher der Innenstadt, insbesondere Familien mit Kindern, vorhandene Frei- und Grünflächen zu ertüchtigen und Erholungs- und Freizeitflächen zu schaffen.

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Veröffentlicht am 05. August 2019

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