Wegen Astbruch

Spielplatz am Moosweiher ab sofort gesperrt

Der Spielplatz am Moosweiher in Landwasser ist ab sofort gesperrt. Am späten Dienstagnachmittag brach unvermittelt ein großer Ast aus einem neben dem Spielplatz stehenden Laubbaum und fiel auf eine Rutsche. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Eltern, die mit ihren Kindern auf dem Spielplatz waren, haben den Vorfall sofort der Feuerwehr gemeldet, die den Spielplatz aufgrund der zu diesem Zeitpunkt nicht absehbaren Gefahr weiterer Astbrüche gesperrt hat.

Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat die dortigen Bäume sofort überprüft, um die Ursache des Astbruchs zu ermitteln. Bei dem am Spielplatz stehenden Bäumen handelt es sich um Hybrid-Pappeln, die bei heißem und trockenem Wetter ohne äußerliche Einwirkungen, wie beispielsweise einen Sturm, zu spontanem Astbruch neigen. Ursache dafür sind vor allem die vergangenen heißen Sommer und langen Dürreperioden, die die Bäume unter Stress gesetzt haben und auch in ihrer Vitalität eingeschränkt haben.

Alle Bäume auf dem Spielplatz am Moosweiher wurden sofort auf ihre Verkehrssicherheit hin nochmals überprüft. Regelmäßig kontrolliert das GuT alle Bäume im Stadtgebiet.

Auch die Bäume der anderen städtischen Spielplätze werden kontrolliert

Damit es zu keinen weiteren Astbrüchen kommt, wird das GuT die betroffenen Pappeln von einer Spezialfirma einkürzen lassen. Dadurch wird das Gewicht der zum Bruch neigenden, schweren Äste reduziert und so die Bruchgefahr beseitigt. Da es sich um sehr große Bäume handelt, deren Kronen mit den Hubsteigern des GuT nicht erreicht werden können, wird der Rückschnitt in Klettertechnik ausgeführt.

Aufgrund dieses Astbruchs wird das GuT vorsichtshalber die Bäume auf allen städtischen Spielplätzen nochmals kontrollieren.

Veröffentlicht am 27. Juni 2019
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