Eingeschräktes Baden am 1. Juni

Katastrophenschutzübung am Opfinger See

Am Samstag, 1. Juni, ist das Baden am Opfinger See nur eingeschränkt möglich, denn: Von  9 bis 14 Uhr findet dort eine Katastrophenschutz-Übung der Stadt Freiburg statt. Die jährliche Übung der Einheiten des Katastrophenschutzes dient dazu, deren Handlungsfähigkeit im Katastrophenfall sicher zu stellen.

Auch bei schlechtem Wetter wird die Katastrophenschutzübung am 1. Juni stattfinden. Solche Übungen führt  die Feuerwehr jährlich durch. Foto: A. J. Schmidt

An der Übung nehmen Kräfte der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser-Hilfsdienstes, der Johanniter-Unfallhilfe, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und der Rettungstauchergruppe Pinguin teil. Die meisten Einsatzkräfte (rund 90 Prozent) sind ehrenamtlich dabei.

An der Übung sind 150-200 Personen beteiligt, inklusive der Mimen (Verletztendarsteller), die alle aus den Hilfsorganisationen selbst kommen. Damit die Übung unter möglichst realistischen Bedingungen abläuft, ist das „Drehbuch“ der vorbereiteten Katastrophe vorab nur einem kleinen Kreis von Eingeweihten bekannt. In der Übung werden auch geschminkte Verletztendarsteller eingesetzt. Für diese Personen besteht zu keiner Zeit eine Gefahr. Auch wurde die Übung so vorbereitet, dass eine Verschmutzung des Opfinger Sees ausgeschlossen wird.

Die Übung findet bei jedem Wetter statt und endet am Samstag etwa um 12 Uhr. Danach folgen der Rückbau und eine Nachbesprechung der Einsatzleitung.

Derartige Katastrophenschutz-Übungen halten die Feuerwehr und die Rettungsdienste aus Freiburg jährlich ab. Im Vorjahr gab es einen „Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand und starker Rauchentwicklung“ im Stadttunnel; dafür wurden beide B31-Röhren für eine Nacht voll gesperrt. In den Jahren davor wurden Einsatzszenarien auf den Werkgeländen der Firmen Pfizer und Rhodia/Solvay geübt.

Veröffentlicht am 28. Mai 2019
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