10. Was tut die Stadt gegen den Verlust an landwirtschaftlichen Flächen?

Landwirtschaftliche Flächen neben Neubaugebiet

Was tut die Stadt gegen den Verlust an landwirtschaftlichen Flächen?

  • Dietenbach minimiert aus regionaler Sicht den Flächenverlust in der Landwirtschaft: Da die Bevölkerung durch Geburten und Zuwanderung wächst, würde sich der Siedlungsdruck vermehrt ins Umland richten, und dort aufgrund der ländlichen Strukturen den 2-4-fachen Flächenverbrauch nach sich ziehen! Die Versorgung mit regionalen Produkten wird durch den neuen Stadtteil also insgesamt besser gelöst als ohne ihn.

Wieviel landwirtschaftliche Fläche geht verloren?

  • Die Behauptung, dass 169 ha regionale Anbaufläche verlorengehen, ist falsch. Die Flächen nördlich der Straße zum Tiergehege bleiben erhalten. Das engere Plangebiet, in dem der Stadtteil errichtet werden soll, ist ca. 108 ha groß.
  • Gutachterlich ermittelt wurde ein zu kompensierender Flächenverlust von ca. 70 ha.

Wieviel Ersatzland muss beschafft werden?

  • Von den erforderlichen ca. 70 ha landwirtschaftliche Ersatzflächen sind bislang ca. 44 ha vorhanden. Den größten Flächenanteil haben die Landwirte übrigens von verschiedenen Eigentümern gepachtet, nur zu einem geringen Anteil (ca. 5 ha) haben sie selbst in Eigentum.
  • Eine Entschädigung der Landwirte erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen.

Was und wie wird in Dietenbach angebaut?

  • Es gibt 12 Landwirte, die bis auf einen konventionell wirtschaften. Es wird überwiegend Mais angebaut, daneben noch Getreide und nur in untergeordnetem Umfang Gemüse für den lokalen Markt.

Kontakt

Projektgruppe Dietenbach
Fehrenbachallee 12 (Rathaus im Stühlinger)
79106 Freiburg

dietenbach@stadt.freiburg.de
Tel. 0761 / 201-4091