2020

Vorschau auf das Ausstellungsjahr 2020

Städtische Museen Freiburg

29. Februar 2020 – 19. April 2020
30 Jahre – Vom Ei zum Küken
Museum Natur und Mensch
Die Küken sind zurück! Was als einmalige Aktion geplant war, hat sich in 30 Jahren zum Publikumsrenner gemausert. Groß und Klein beobachten den Nachwuchs unterschiedlicher Hühnerrassen und erleben mit Geduld und ganz viel Glück den magischen Moment des Schlüpfens. Die Ausstellung bietet außerdem einen Rundumblick über Eier im Tierreich und in Bräuchen weltweit. Neben Tipps für Verbraucher_innen greift sie kritische Fragen zur Tierhaltung auf.
 
21. März 2020 – 27. September 2020
Gottlieb Theodor Hase – Freiburgs erster Fotograf
Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum
Heute fotografieren wir alle – die Handykamera ist immer griffbereit. Doch wie war das im 19. Jahrhundert? Als Gottlieb Theodor Hase (1818–1888) begann, Stadtansichten mit dem Fotoapparat festzuhalten, war das Medium noch neu und nicht alle waren von dieser technischen Errungenschaft begeistert. Dennoch gelang es Hase, sich als erster Profifotograf in Freiburg zu etablieren. Seine Arbeiten sind wichtige Zeugnisse der Vergangenheit und laden zu einer Zeitreise ein.
 
4. April 2020 – 13. September 2020
Priska von Martin
Museum für Neue Kunst
Das Museum für Neue Kunst feiert eine Wiederentdeckung: Priska von Martin (1912–1982) hinterließ ein umfangreiches und äußerst modernes Œuvre. In der damaligen Männerdomäne Bildhauerei schlug sie neue Wege ein und experimentierte kompromisslos. Wie konnte das in Vergessenheit geraten? Die Ausstellung, eine Kooperation mit dem Gerhard Marcks Haus in Bremen, ist eine Hommage an eine große Künstlerin und Tochter der Stadt Freiburg.
 
28. Mai 2020 – 11. April 2021
freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt
Archäologisches Museum Colombischlössle
Wie sah das Leben vor der Stadt aus? Diese Frage stellt die Ausstellung gleich in zweifacher Hinsicht: zeitlich und räumlich. Schon vor 16.000 Jahren haben Menschen am Tuniberg Rentiere gejagt, in der Bronze- und Eisenzeit das Umland besiedelt und in der Spätantike an der Grenze zum Römischen Reich gelebt. Mit dem Zähringer Burgberg, genutzt von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter, schließt sich der Kreis zur Gründung Freiburgs und dem beginnenden Austausch zwischen Stadt und Umland.
 
30. Mai 2020 – 10. Januar 2021
Ausgepackt! 125 Jahre Geschichte(n) im Museum Natur und Mensch
Museum Natur und Mensch
Seit 125 Jahren im Herzen der Stadt und ihrer Bewohner_innen: Das älteste Museum Freiburgs feiert Jubiläum! Zeit auszupacken und hinter die Kulissen zu blicken. Ausgewählte Objekte der Ethnologie und der Naturkunde, vom altägyptischen Perlennetz bis zum Hinterwälderrind „Bärbel“, erzählen vielfältige Geschichten. 125 Beiträge von Expert_innen, Künstler_innen und Freund_innen widmen sich der wechselvollen Historie des Hauses oder Besonderheiten der Exponate, manche offenbaren ganz Persönliches.
 
3. Oktober 2020 – 7. März 2021
Modern Love (or Love in the Age of Cold Intimacies)
Museum für Neue Kunst
In der digitalen, kapitalistischen Konsumgesellschaft ist Liebe zu einer handelbaren Ware geworden. Die Ausstellung untersucht intime Beziehungen im Zeitalter von Internet, sozialen Medien und zunehmender Mobilität – dem Zeitalter sogenannter „kalter Intimitäten“. Was bedroht die Liebe? Wie könnte ein Ausweg aus emotionaler Sterilität und Einsamkeit aussehen? Kuratorin Katerina Gregos realisiert das Projekt für das Freiburger Museum für Neue Kunst und die Kunsthalle Tallinn.
 
31. Oktober 2020 – 31. Januar 2021
Verwandlung der Welt – Meisterblätter von Hendrick Goltzius
Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum
Der niederländische Kupferstecher und Maler Hendrick Goltzius (1558–1617) macht sich mit seinen erzählerischen Darstellungen und spielerischen Neuschöpfungen bereits zu Lebzeiten einen Namen. Anders als viele Zeitgenossen war das Allround-Talent gleichzeitig als Entwerfer, Stecher und Verleger tätig. Seine römischen Helden, Göttinnen und Himmelsstürmer huldigen den menschlichen Körper und strahlen große Dynamik aus. Die Schau ist eine Kooperation mit der Georg-August-Universität Göttingen.
 
21. November 2020 – 28. Februar 2021
buochmeisterinne – Handschriften und Frühdrucke aus dem Dominikanerinnenkloster Adelhausen
Museum für Stadtgeschichte
Die Frauen im mittelalterlichen Kloster waren auf vielfältige Weise „buochmeisterinne“. Bücher spielten für sie eine zentrale Rolle, sei es in Erziehung, religiöser Bildung und Liturgie oder in der Verwaltung. Aber welche Schriften gab es in Adelhausen und befreundeten Dominikanerinnenklöstern? Wer organisierte Anschaffung und Nutzung? Studierende der Germanistischen Mediävistik der Albert-Ludwigs-Universität gestalten die Ausstellung mit Exponaten von Stadt, Adelhausenstiftung und weiteren Leihgebern.
 
 
29. November 2020 – 11. April 2021
Der Schatz der Mönche – Leben und Forschen im Kloster St. Blasien
Eine Ausstellung der Erzdiözese Freiburg und des Augustinermuseums
Augustinermuseum
Meilensteine früher Wissenschaften und Meisterwerke mittelalterlicher Kunst: In seiner fast tausendjährigen Geschichte entwickelte sich das Benediktinerkloster St. Blasien im Südschwarzwald zu einer international bedeutenden Stätte der Forschung und baute eine herausragende Kunstsammlung auf. Nach seiner Auflösung 1806 gelangte sein Inventar ins Stift St. Paul in Österreich. Nun kehrt die weltberühmte Sammlung in ihre Heimatregion zurück: Goldschmiedearbeiten, Buchmalereien, seltene Textilien und Elfenbeinwerke, barocke Glanzstücke, Gemälde und Skulpturen.

Priska von Martin, Königsplatz, Glyptothek,1967/68 © SOS-Kinderdorf e. V. als Rechtsnachfolger im Nachlass Priska von Martin, Foto: Bernhard Dörries

 
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