Fair Trade & Beschaffung

Woher kommt der Kaffee, den wir jeden Morgen konsumieren? Was passiert mit dem alten Drucker, den wir einfach durch ein neueres Modell ersetzen? Die Antworten auf diese und weitere Fragen führen oft in so genannte Entwicklungsländer, wo häufig unter menschenunwürdigen Bedingungen für einen Hungerlohn gearbeitet wird. Durch verantwortungsbewussten Konsum und Lebensweise kann dem entgegen gewirkt werden. „Global denken – lokal handeln“ bedeutet die bewusste Auseinandersetzung mit Wertschöpfungsketten und Konsequenzen des heutigen Konsumverhaltens. Die Stadtverwaltung Freiburg legt großen Wert auf die Beschaffung und Verwendung fair gehandelter Produkte und hat sich daher zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für den Kauf langlebiger, mit Umwelt- oder Fairtrade-Siegel ausgezeichneter Produkte zu stärken und zukunftsbeständige Produktionsverfahren zu fördern. In der zweimalig ausgezeichneten Fairtrade-Stadt führen derweil über 120 Einzelhandelsgeschäfte Fair Trade Produkte, darunter die Weltläden Gerberau, Herdern und Salzladen. Vertrieben wird dort unter anderem Kaffee FREINICA, der Freiburger Stadt- und Agenda- Kaffee. Dieser wird von nicaraguanischen Kleinbauern und Kooperativen kontrolliert ökologisch angebaut und fair gehandelt und trägt somit zur Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort bei. Ziel des Agenda Kaffees ist es, konkrete Handlungsmöglichkeiten eines nachhaltigen Konsum- und Lebensstils aufzuzeigen.

Kontakt

Isabel Di Stasio
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Fax (07 61) 2 01-10 98
Aufgaben:

Koordination Entwicklungspolitik